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Sebastian Vettel

"Ferrari ist wieder vorne dabei"

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 17 Bilder

Sebastian Vettel hat den Spaniern in Barcelona die Show vermasselt. Gleich zweimal setzte er sich mit Bestzeit im Klassement vor die Lokalmatadoren Alonso und Alguersuari. Zu früh feiern will der Weltmeister aber nicht. Vor allem Ferrari hat Vettel auf der Rechnung.

19.02.2011 Tobias Grüner

Vettel fuhr zwei Tage in Barcelona. Vettel fuhr zweimal Bestzeit. Auf den ersten Blick hätte es für den Deutschen kaum besser laufen können. Doch vor allem die Reifen machen dem Red Bull-Piloten noch Sorgen. "Allzulange halten die nicht. Und dann wird es eben ziemlich rutschig", grinste der Champion.

Riss im Auspuff unterbricht Rennsimulation

Am Samstag wollte Vettel eigentlich ein komplettes Rennwochenende simulieren. Er fuhr drei Qualifying-Läufe und wollte eigentlich danach noch eine Renndistanz absolvieren – mit Einführungsrunde, Startübung und Boxenstopps. Doch ganz konnte er das geplante Programm nicht durchziehen.

"Am Nachmittag haben uns die roten Flaggen rausgehauen. Wir hatten dann noch ein kleines Problem", erklärte Vettel. Ein Riss im Auspuff zwang den Heppenheimer zu einer 30-minütigen Reparaturpause. "Am Vormittag mussten wir auch kurz Halt machen. Aber das sind mehr so Sicherheitssachen, wenn was kaputt geht. Da nimmt man sich die Zeit und wechselt die Teile. Da steht das Auto dann schon mal etwas länger. Das gehört zum Testen dazu."

Vettel: "McLaren ist schwer zu lesen"

Trotz der zwei Bestzeiten will sich der Red Bull-Pilot nicht in die Favoritenrolle reden lassen. "Es ist immer noch sehr schwer, weil man nicht weiß, wer zu welchem Zeitpunkt mit welchen Reifen draußen war. Dann gibt es wie immer noch die Benzinfrage. Aber alles in allem denke ich, dass Ferrari wieder vorne dabei ist. McLaren ist etwas schwer zu lesen, weil die sehr unregelmäßig gefahren sind. Auch bei Mercedes kann man noch nicht viel sagen. Ich hoffe, dass wir da vorne mitfahren können."

Vielleicht dauert es noch etwas länger, bis sich das Kräfteverhältnis erstmals zeigt. Der Saisonstart in Bahrain ist nach den Unruhen von der Absage gefährdet. "Im Moment ist die Entscheidung noch nicht gefallen, ob wir in Bahrain starten sollen oder nicht", erklärte Vettel. "Wenn wir fahren, wird es wohl sicher genug sein. Wenn nicht, müssen wir uns was anderes suchen. Oder wir starten erst in Australien. Das steht noch in den Sternen."

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