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Sebastian Vettel

Vettel glaubt fest an die Wende

Kung Fu Sebastian Vettel GP China Shanghai 2012 Foto: Infiniti 22 Bilder

Sebastian Vettel will von den Befürchtungen der Medien nichts hören. Der Red Bull-Pilot glaubt weiter an das Potenzial des RB8. Für das Rennen in China ist er besonders optimistisch, denn die Strecke sollte dem Auto liegen.

12.04.2012 Bianca Leppert

Wenn alles nach Plan läuft, ist man der King. Läuft es aber einmal nicht nach Plan, konzentrieren sich alle nur auf das Negative. So wie zurzeit bei Red Bull. Da liefert das Team des Brausehersteller einmal nicht die erwartete Leistung ab, sprechen einige schon davon, die WM könnte verloren sein.

Vettel glaubt an Potenzial im Auto

Davon will Sebastian Vettel nichts wissen. Der Doppelweltmeister saß am Donnerstag (12.4.) gut gelaunt in der Red Bull-Hospitality und wischte die Sorgen der Journalisten vom Tisch. "Letztes Jahr hatten wir einen besseren Start", sagt Vettel. "Das ist natürlich nicht ideal. Aber alles in allem haben wir viel Potenzial im Auto."

Wie das am besten genutzt werden kann, ist die große Frage, mit der sich die Red Bull-Techniker derzeit beschäftigen. "Die Probleme sind schwieriger als im vergangenen Jahr. Letztes Jahr hatten wir eine gute Testsaison. Aber das ist nicht das Ende der Welt. Dieses Jahr sind die Probleme größer und schwieriger. Wir müssen verstehen, was das Auto braucht. Es geht mehr um das Feintuning."

Die Regeländerungen sind laut Vettel ein Faktor, der ihnen nicht gerade entgegenkommt. "Aber jeder hat an Abtrieb verloren", sagt Vettel. "Ich glaube ganz fest daran, dass wir ein konkurrenzfähiges Auto haben."

Wo genau es seiner "Abbey" zwickt, vermochte Vettel nicht zu sagen. "Es sind mehrere Dinge, die nicht zusammenpassen. Die Balance des Autos scheint nicht so gut wie letztes Jahr zu sein. Das hat nichts mit Grip oder Abtrieb zu tun, es sind einfach mehrere Dinge, an denen es hängt."

Vettel mit alter Auspuffversion

Besonders im Qualifying scheint dem Red Bull die Energie ausgegangen zu sein. Vettel, der in der vergangenen Saison mit 15 Pole-Positions den Rekord von Nigel Mansell knackte, kam in dieser Saison im Qualifying nicht über Platz sechs hinaus. "Im Qualifying fehlt uns noch etwas, aber im Renntrim sehen wir nicht so schlecht aus", meint Vettel.

Für das Rennen am Sonntag ist der 24-Jährige ohnehin positiv gestimmt. Die Strecke sollte dem RB8 liegen. Am Freitag testet Vettel die alte Auspuffvariante. Für den ersten Trainingstag melden die Meteorologen jedoch Regenschauer. So ist eine hilfreiche Beurteilung der alten Auspuffführung kaum möglich. Wieder etwas, das nicht nach Plan laufen könnte.

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