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Sebastian Vettel

"Habe nichts zu verlieren"

Sebastian Vettel Foto: dpa 72 Bilder

Sebastian Vettel setzt in den entscheidenden beiden letzten Formel-1-Rennen auf volles Risiko. Der Herausforderer kündigte in einem Interview an: "Ich habe nichts zu verlieren und werde deswegen voll attackieren. Jenson schwächelt ein wenig, vielleicht ist das unsere Chance."

14.10.2009

Haben Sie Ihren Japan-Sieg genügend auskosten können?
Vettel: Ja, wir haben den Abend gemütlich ausklingen lassen und ein wenig Karaoke gesungen, das ist in Japan Tradition.

Wie sehr nimmt Sie das Auf und Ab in dieser Saison mit?
Vettel: Ich denke, es ist Teil des Sports. In einigen Rennen läuft's gut, in anderen kann man aus den verschiedensten Gründen ein Problem haben. Insgesamt haben wir dennoch eine sehr gute Saison gehabt, das Auto läuft fantastisch und unabhängig von den Rennstrecken waren wir immer wettbewerbsfähig und sind vorne mitgefahren.
 
Sind Sie nun im psychologischen Vorteil gegenüber Jenson Button, und wie halten Sie selbst ihre Nerven in der jetzigen Situation im Zaum?
Vettel: Ich habe nichts zu verlieren und werde deswegen voll attackieren. Jenson schwächelt ein wenig, vielleicht ist das unsere Chance.
 
Wie oft geht Ihnen derzeit durch den Kopf, dass Kimi Räikkönen vor zwei Jahren 17 Punkte Rückstand auf Lewis Hamilton in zwei Rennen aufgeholt hat?
Vettel: Gar nicht! Ich schau nur auf uns. Ich mach mein Ding und dann sehen wir weiter. Kimi zeigte vor zwei Jahren, was möglich ist, wir kämpfen bis zum Schluss.
 
Ross Brawn sagt, die beiden ausstehenden Strecken müssten den Brawn-Rennwagen gut liegen. Ihr Teamchef Christian Horner sagt dasselbe über Ihren Dienstwagen - wie sehen Sie das?
Vettel: Japan und Singapur sind zwei unterschiedliche Strecken, die nicht unterschiedlicher sein können. Auf beiden Strecken waren wir sehr gut, sowohl im Qualifying als auch im Rennspeed. Aus diesem Grund denke ich, dass alles machbar ist. Unterm Strich sind sowohl die Brawns als auch wir immer gut unterwegs gewesen, es wird also kein Zuckerschlecken. Außerdem fahren auch noch andere starke Teams mit, die es erst mal zu schlagen gilt.
 
Wie sehr ärgern Sie sich über die vielen Punkte, die Sie in dieser Saison aus unterschiedlichen Gründen quasi liegenlassen haben?
Vettel: Ich denke, es ist nicht der richtige Zeitpunkt, auf Vergangenes zurückzuschauen und liegengelassenen Punkten hinterherzutrauern. Ich und mein Team sind hier, um zu siegen. Wir haben dieses Jahr noch zwei Rennen vor uns, auf die wir uns voll und ganz konzentrieren. Nach der Saison gibt es ausreichend Zeit, um zurückzublicken.
 
Wie wichtig wird Ihr Teamkollege Mark Webber für Sie nun sein im Kampf um den WM-Titel mit den beiden BrawnGP-Piloten?
Vettel: Er kann dann wichtig werden, wenn er zwischen mir und den Brawn-Jungs ins Ziel kommt.
 
Wie wichtig sind eigentlich Psychospielchen in der jetzigen Situation?
Vettel: Davon halte ich wenig. Ich versuche, mich von nichts ablenken zu lassen. Wichtig ist es, alles aus sich rauszuholen. Was die anderen machen, liegt nicht in meinen Händen.
 
Hand aufs Herz: Packen Sie es noch?

Vettel: Mein Ziel und mein Traum ist es, die Weltmeisterschaft zu gewinnen, und ich werde bis zum Ende kämpfen und nicht aufgeben.

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