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Sebastian Vettel

Hamilton mit KERS-Startvorteil?

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 72 Bilder

Vettels 16. Pole Position war wohl eine der leichtesten in seiner Karriere. Mit knapp acht Zehntel verwies der Champion Lewis Hamilton auf Rang zwei. Am Start könnte der Red Bull-Pilot aber Probleme bekommen. Vettel geht wohl ohne KERS ins Rennen.

26.03.2011 Tobias Grüner

Im Fahrerlager von Melbourne staunten viele ungläubig über das Ergebnis der Qualifikation. Doch der unbestechliche Zeitenmonitor zeigte es weiß auf schwarz: Knapp acht Zehntel trennten Sebastian Vettel vom Rest der Formel 1-Welt. Der Weltmeister dominierte die Konkurrenz nach Belieben.

Red Bull ohne KERS

"Gestern lief es noch nicht ganz rund. Aber heute hatte ich schon ein viel besseres Gefühl im Auto. Besser als Pole Position geht es ja nicht", strahlte der Weltmeister über beide Ohren. Die Überraschung war groß, als der Heppenheimer dann auch noch verriet, dass er ohne KERS unterwegs war. "Das war nicht voll geladen", grinste Vettel. Den wahren Grund wollte der Red Bull-Pilot freilich nicht verraten.

Auch Teamkollege Mark Webber verzichtete im Qualifying auf den Energiespender. "Die Gründe behalten wir aber im Team für uns", verweigerte auch Webber die Auflösung der KERS-Frage. Der Australier bedauerte die Entscheidung allerdings zwischen den Zeilen. "Vielleicht hätte es geholfen, in die erste Startreihe zu kommen."

McLaren beim Start im Vorteil

Die große Frage im Fahrerlager lautet nun, ob Red Bull KERS im Rennen überhaupt einsetzt. "Eigentlich ergibt das wenig Sinn, das System in der Qualifikation abzuschalten und im Rennen zu fahren", analysiert McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh. "Aber ich habe keine Ahnung, was da eine Garage weiter vor sich geht."

Nachträglich einbauen dürfen es Vettel und Webber nicht. Ohne den 82-PS-Schub wird es für die beiden Red Bull-Piloten vor allem am Start schwierig werden. Die Vergangenheit hat gezeigt, dass eine Position mit dem KERS-Vorteil locker gutzumachen ist. "Man kann es aber verteidigen. Der Weg in die erste Kurve ist nicht so lang", erklärt Whitmarsh

Ferrari-Schwäche überraschend

Vettel selbst gibt sich noch zurückhaltend: "Das Ergebnis sieht auf den ersten Blick klar aus. Aber wir sind noch nicht allzu begeistert." Überraschend kam für den Champion nur die Schwäche von Ferrari. "Die waren im Winter gut unterwegs. Auch gestern sahen die nicht schlecht aus. Ich habe im Q1 gesehen, dass sie schon die weichen Reifen nehmen mussten."

auto-motor-und-sport.de wird am Sonntag aus Melbourne im Live-Ticker vom GP Australien berichten. Ab 7.45 Uhr sind wir live für Sie da.

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