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Formel 1: Sebastian Vettel in Malaysia

Der leicht beschwipste Malaysia-Sieger

Sebastian Vettel Foto: dpa 63 Bilder

Sebastian Vettel genoss den ersten Sieg der Saison ausgiebig. Auf dem Podium gönnte sich der Deutsche einen großen Schluck Champagner und war danach etwas angeschwipst. In der Gesamtwertung machte der Red Bull-Pilot einen großen Sprung nach vorne.

04.04.2010 Tobias Grüner

Zündkerzenprobleme in Bahrain, eine defekte Radmutter in Melbourne – für Sebastian Vettel startete die Saison nicht ganz wie geplant. Umso größer war die Freude, dass es am Sonntag in Malaysia endlich klappte mit dem perfekten Rennen. "Das Auto hat gehalten und das Wetter blieb auch trocken", freute sich der Deutsche anschließend.

Nur die Hitze machte dem Red Bull-Piloten zu schaffen. "Im Auto ist es wirklich brutal. Ich habe das ganze Rennen stark geschwitzt und viel Flüssigkeit verloren. Zum Glück hatten wir genug zu trinken dabei. Ich bin jetzt froh, dass wir aus diesem Backofen draußen sind. Für Europäer ist das nicht so angenehm."

Auf dem Podium konnte er den Durst mit einer gut gekühlten Magnum-Flasche stillen. Allerdings hatte das unerwartete Auswirkungen. "Ich fühle mich ein bisschen angeschwipst", gab der Deutsche mit strahlenden Augen zu. "Ich hab mir wohl einen zu großen Schluck aus der Champagner-Flasche genehmigt. Die Hitze spielt da wohl auch eine Rolle."

In der Gesamtwertung wieder vorne dabei

Vettel wird es verkraften können. Wie im vergangenen Jahr fuhr er im dritten Rennen den ersten Saisonerfolg nach Hause. Und nun geht es nach China, wo der Deutsche schon 2009 triumphierte. "Man muss das getrennt betrachten. Letztes Jahr war letztes Jahr. Jetzt ist eine neue Saison. Wir müssen nur unsere gute Leistung aufrecht erhalten und fleißig Punkte sammeln."
 
In der Gesamtwertung hat Vettel nun einen großen Schritt nach vorne machen können. Zusammen mit Fernando Alonso liegt der Red Bull auf Rang zwei. Felipe Massa ist nur noch zwei Zähler entfernt. "Wir wussten, dass noch längst nichts entschieden ist. Natürlich ist unsere Position nun deutlich besser als heute morgen. Ich habe gesehen, dass Fernando Alonso in der letzten Runde anscheinend ein Motorproblem hatte. Ich lag 25 Punkte hinter ihm. Das ist jetzt also nicht mehr der Fall. Wir haben gezeigt, dass wir zurückschlagen können."

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