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Sebastian Vettel

"Kein Grund von Bord zu gehen"

Sebastian Vettel - Formel 1 - GP Bahrain - 19. April 2012 Foto: dpa 23 Bilder

Sebastian Vettel ist in dieser Saison in einer neuen Situation. Er ist nicht mehr der Gejagte, sondern der Jäger. Eine der Stärken des Doppelweltmeisters ist, auch in dieser Situation Ruhe zu bewahren.

20.04.2012 Bianca Leppert

Ein zweiter Platz, ein elfter Platz und ein fünfter Platz. Das ist die Bilanz von Sebastian Vettel nach den ersten drei Rennen. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Red Bull-Pilot im vergangenen Jahr bereits zwei Siege und einen zweiten Platz in der Tasche. Der Grundstein für den WM-Gewinn war gelegt. In diesem Jahr wird der Weg zum Titelgewinn in jedem Fall steiniger. Doch Vettel ist Profi genug, sich auch in diesen Zeiten zu motivieren.

Eigene Erwartung zählt

"Es wird viel geredet, aber was zählt sind die Erwartungen an einen selbst", meint Vettel. "Es waren drei Rennen, das ist noch kein Grund die Welt, die Welt auf den Kopf zu stellen. Ich hatte nicht erwartet, dass es endlos wie im vergangenen Jahr weitergeht. Das ist kein Grund, von Bord zu gehen."

Vettel und sein Team arbeiten derzeit an der Lösung der Probleme. Eine davon besteht darin, dass nun auch Vettel in Bahrain mit der neueren Auspuffversion antritt, die Mark Webber bereits in China testete. "Wir haben zusammen beschlossen, dass es die bessere Lösung ist", sagt Vettel. Der Test in China war trotzdem nicht für die Katz. "Es hat uns Antworten gegeben, die wir schon vorher hatten. Aber die sind jetzt mehr hervorgehoben."

Potenzial ist da

Wunder erwartet der 24-Jährige deshalb aber nicht. Innerhalb einer Woche lasse sich nur wenig verändern, meint Vettel. Nach wie vor sieht er die Schwäche des Autos im Qualifying, wohingegen die Leistung im Rennen nicht so weit von der Konkurrenz entfernt sei. "Wir brauchen sicher noch etwas mehr", meint Vettel. "Aber das Potenzial ist da - wir müssen es nur zusammenbekommen."

Für Vettel gilt es vor allem, McLaren zu schlagen, das seiner Meinung nach derzeit das beste Team im Feld ist. Das Geheimrezept dafür hat Red Bull aber noch nicht gefunden. "Das Auto ist nicht so stark. Dazu kommen kleine Flüchtigkeitsfehler, die Außenstehende kaum mitkriegen. Bei den Boxenstopps ist sicherlich nicht alles optimal gelaufen, dann noch einige Abläufe in der Garage. Aber andererseits gibt es andere, die momentan in einer ganz anderen Position sind. Es sind Dinge, die nicht auf den ersten Blick ins Gewicht fallen."

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