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Sebastian Vettel

"Keine optimale Runde"

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Ungarn - Budapest - 28. Juli 2012 Foto: Red Bull 76 Bilder

Red Bull ist besser als es die Startplätze drei und elf vermuten lassen. Sebastian Vettel haderte mit der Balance und einer nicht optimalen Runde. Mark Webber fiel schon im Q2 durch den Rost, obwohl er den Speed für die Top 5 hatte. Nur einer war für Red Bull unerreichbar: Lewis Hamilton im McLaren-Mercedes.

28.07.2012 Michael Schmidt

Für Lewis Hamilton war es ein Durchmarsch. Der Engländer ließ von der ersten Trainingsrunde an keinen Zweifel daran, dass er von der Pole Position aus ins Rennen gehen würde. Die Red Bull kamen nur langsam in Form. "Der Speed ist da, aber es ist schwierig ihn abzurufen", fasste Sebastian Vettel zusammen. Teamberater Helmut Marko monierte: "Das Fenster, in dem unser Auto funktioniert, ist immer noch sehr klein."

So richtig war Sebastian Vettel erst ab dem dritten freien Training zufrieden. Das gibt Zuversicht für das Rennen."Mit viel Sprit an Bord geht das Auto besser als mit wenig." Im Qualifikationstrim überrascht der Red Bull RB8 den Fahrer bisweilen mit Balanceverschiebungen. Mark Webber machte sich eigentlich keine Sorgen bis in die letzte Runde der Qualifikation vorzustoßen. Doch plötzlich war er im Q3 nur Zuschauer.

Webber verschenkt drei Zehntel

"Ich habe mit einem gebrauchten Satz angefangen, dann auf einen frischen gewechselt, aber nicht gleich einen guten Rhythmus gefunden, weil ich schlecht aus der Schikane rauskam. Danach reiht sich Kurve an Kurve, und wenn die erste nicht passt, kannst du auch die anderen vergessen. Deshalb musste ich eine zweite Runde mit den weichen Reifen dranhängen, und da war der Grip nicht mehr ideal. Wenn nur drei Zehntel Platz drei von Platz elf trennen, muss alles passen. Und bei mir hat es leider nicht gepasst. Dabei war ich vorher immer leicht schneller als Seb."

Vettel schaffte es ins Top Ten-Finale und lieferte sich mit Romain Grosjean einen engen Kampf um Platz zwei. "Es war keine ideale Runde", meinte der Weltmeister. "Romain hätte ich vielleicht knacken können, aber Lewis war für mich außer Reichweite." Teamberater Helmut Marko bemängelte: "Sebastian hat ein bisschen in der ersten und in der letzten Kurve verloren."

Vettel startet auf der sauberen Spur

In der Zielkurve ließ sich der Weltmeister bis auf den Kunstrasen hinaustreiben. Das hat 0,15 Sekunden gekostet. Trotzdem war Vettel mit dem Resultat zufrieden. Startplatz drei kann in Budapest besser sein als die zweite Position. "Hier macht es einen Unterschied aus, auf welcher Seite man startet. Da stehe ich zum Glück auf der sauberen Spur."

Mark Webber braucht vom elften Startplatz schon ein Fernglas, um die Spitze zu erkennen. Wenn er wie in Valencia von hinten nach vorne fahren will, muss alles passen: Die Überholmanöver, die Strategie, die Boxenstopps. "Ich erwarte kein Reifenrennen wie in Valancia, aber ich kann mich täuschen. Da hat es am Freitag auch noch nicht kritisch für die Reifen ausgesehen, und dann wurden wir im Rennen alle überrascht."

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