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Sebastian Vettel

"Mathematisch bin ich noch voll im Rennen"

Sebastian Vettel Foto: xpb 75 Bilder

Trotz des Rückstands von 25 Punkten auf Fernando Alonso geht Sebastian Vettel zuversichtlich in den vorletzten Formel-1-Lauf in Sao Paulo. "Ich male die Dinge nicht schwarz, ich bin Optimist", versicherte der aktuelle Gesamtvierte.

04.11.2010

Haben Sie den Frust über den Ausfall beim Großen Preis von Südkorea wegen eines Motorschadens inzwischen bewältigt?
Sebastian Vettel: Sagen wir es so: Hätte ich das Auto durch einen eigenen Fehler rausgeworfen, wäre ich weitaus enttäuschter gewesen. Für so ein technisches Problem kann einfach keiner was. So spielt das Leben, deswegen gilt es jetzt nur noch nach vorne zu schauen, und ich freue mich auf die verbleibenden Rennen.

Sie liegen 25 Punkte hinter Fernando Alonso, 14 hinter Ihrem Teamkollegen Mark Webber und vier hinter Lewis Hamilton. Wie hoch schätzen Sie ihre Titelchancen noch ein?
Vettel: Na ja, ich denke mal, dass es besser gewesen wäre, wenn wir die 25 Punkte hätten mitnehmen können. Das macht alles ein bisschen schwieriger, aber aufgegeben wird nicht. Mathematisch bin ich noch voll im Rennen, deswegen wäre es Blödsinn, den Glauben an den Titel bereits jetzt in den Sand zu schmeißen. Ich werde weiter kämpfen.

Vor dem Großen Preis von Brasilien spricht in der WM alles für Ferrari-Pilot Alonso. Oder sehen Sie das anders?
Vettel: Vielleicht hat Fernando einen Vorsprung, aber das heißt nicht, dass man die anderen abschreiben sollte. Die letzen Rennen haben gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann.

Wen schätzen Sie als Ihren stärksten Rivalen ein?
Vettel: Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Mark Webber.

In den zurückliegenden sieben Rennen haben Sie Alonso nur einmal bezwungen und einmal blieben sie beide ohne Punkte. Worauf basiert Ihr Optimismus, diesen Negativtrend in Brasilien umkehren zu können?
Vettel: Ich denke nicht, dass man bei meiner bisherigen Leistung in dieser Saison von einem Negativtrend sprechen kann. Deswegen gibt es auch nichts umzukehren. Der Speed war schon immer da.

Nur wenn Sie in Sao Paulo mehr Punkte als Alonso holen und Ihr Rückstand auf Webber und Hamilton nicht auf 25 Punkte anwächst bleiben Sie noch im WM-Rennen. Wie sehr belastet Sie das?
Vettel: Hätte, Wenn und Aber - ich rechne mir nichts vor, sondern gebe bei den letzen Rennen wie immer mein bestes...

Selbst zwei Siege garantieren Ihnen nicht den WM-Triumph. Zumindest Alonso muss eigentlich einmal patzen oder Pech haben. Wie motivieren Sie sich angesichts der beinahe aussichtslosen Lage?
Vettel: Die letzten Rennen haben gezeigt, wie schnell sich alles ändern kann. Ich male die Dinge nicht schwarz, bin Optimist und werde bis zum Ende kämpfen.

Gibt es zwischen Ihnen und Webber ein Abkommen, sich im Titelrennen zu helfen, falls einer keine WM-Chance mehr hat?
Vettel: Das ist alles zu weit weg, ich muss mich auf meine Leistungen konzentrieren.

Beneiden Sie Alonso, weil Ferrari voll auf ihn setzt?
Vettel: Ich weiß, dass mein Team Red Bull Racing mich unterstützt und brauche mich nicht zu sorgen...

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