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Sebastian Vettel

"McLaren ist zu stark für uns"

Sebastian Vettel GP Malaysia 2012 Foto: xpb 98 Bilder

Red Bull muss umdenken. Die Zeit der großen Dominanz ist zu Ende. Melbourne war kein Einzelfall. Das Bild setzte sich im ersten Training zum GP Malaysia fest. In den Dauerläufen sind die Red Bull bei der Musik. Auf eine Runde nicht. Sebastian Vettels Bilanz: "McLaren ist zu stark für uns."

23.03.2012 Michael Schmidt

Der erste Trainingstag in Malaysia bestätigte das Bild von Australien. Red Bull hat ein Problem auf eine Runde. Beide Fahrer klagten erneut über gravierende Balanceprobleme. In den Dauerläufen sind die Weltmeisterautos konkurrenzfähig. "Das ist der positive Aspekt dieses Tages", resümierte Teamberater Helmut Marko. "Es ist uns aber nicht gelungen, die Autos für eine Runde auszubalancieren. Das trifft auf beide Reifenmischungen zu. Beide Fahrer haben Schwierigkeiten, das Auto abzustimmen."

Red Bull zeigt unerwartete Reaktionen

Schlimmer noch: Das Auto überrascht Fahrer und Ingenieure weiter mit unerwarteten Reaktionen. Trotz der Datenauswertung nach dem GP Australien. Dazu Marko: "Jede Änderung am Auto wirft mehr Fragen auf. Es kommt zu Reaktionen, die wir nicht erwarten. Wir sind noch auf der Suche nach der Antwort für die Frage: Was bewirkt was?"

Ein Beispiel dafür ist der neue Frontflügel. Die TV-Kamera wanderte von der Nase hinter den Mittelteil des Flügels. Das soll mehr Abtrieb vorne geben. Die Ergebnisse entsprechen aber nicht den Erwartungen. Marko redet nicht lange um den heißen Brei herum: "Wir haben unsere Alleinherrschaft in der Qualifikation verloren. McLaren ist auf eine Runde besser, und auch Mercedes sieht dank seines F-Schachts wieder stark aus."

Mercedes und Alonso können zu Problemen werden

Das könnte im Rennen zum Problem werden. Man kommt nicht immer so einfach an den Vordermännern vorbei wie in Australien. Auch mit einem guten Rennspeed nicht. "Die Mercedes sind sauschnell auf der Geraden, und Alonso fährt unheimlich konstant. Auch der könnte im Rennen ein Problem werden", fürchtet Marko.

Den Grund für die Diskrepanz zwischen einer Runde und einer Serie von Runden erklärt der österreichische Ex-Rennfahrer so: "Mit viel Sprit an Bord reagiert das Auto träger. Die Reaktionen des Autos sind verlangsamt. Das gibt den Fahrern mehr Vertrauen. Was auf eine Runde zu Fehlern führt, können sie im Dauerlauf besser austarieren."

Red Bull testet Setups fürs Rennen

Wegen der Probleme mit dem Auto änderte Red Bull sein Trainingsprogramm. Sebastian Vettel und Mark Webber wurden mit unterschiedlichen Abstimmungen in das Nachmittagstraining geschickt, um mehr Daten zu sammeln. Beide Fahrer stand je drei Mal über zehn Minuten in der Box, um das Setup umbauen zu lassen.

Red Bull hat damit seine Rennvorbereitungen weitgehend abgeschlossen. "Im dritten Training am Samstag konzentrieren wir uns auf die Qualifikation. Da müssen wir uns steigern", fordert Marko. Sebastian Vettel schließt aus dem ersten Trainingstag klipp und klar: "McLaren ist auch hier zu stark für uns."

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