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Sebastian Vettel

Melbourne wird zum Pokerspiel

Sebastian Vettel - F1-Test Barcelona 2011 Foto: Daniel Reinhard 74 Bilder

Sebastian Vettel hat sich am Mittwoch (9.3.) die nächste Test-Bestzeit gesichert. Für den Saisonauftakt in Melbourne ist der Red Bull-Pilot vorsichtig optimistisch.

09.03.2011 Tobias Grüner

Eine halbe Sekunde trennte Sebastian Vettel in Barcelona vom Rest der Formel 1-Welt. Damit unterstrich der Red Bull-Pilot noch einmal die Favoritenstellung für den Saisonauftakt in Melbourne. Doch Vettel versucht die Erwartungen nach wie vor zu dämpfen.

Keine Probleme mit dem Auto

"Es ist schwer, nach einem Testtag einzuschätzen, was passiert ist", erklärte der Weltmeister nach seiner Tages-Bestzeit in Barcelona. "Für sich selbst, weiß man immer, wie viel Sprit und welche Reifen an Bord waren. Aber bei den anderen ist das schwer."

Der Speed scheint aber schon zu stimmen. Auch der Defektteufel ließ sich am Mittwoch nicht bei Red Bull blicken. Mit 112 Runden war der Deutsche auch in der Distanzwertung vorne dabei. "Es war ein guter Tag für uns", lautete deshalb auch das Fazit. "Über 100 Runden und keine Probleme mit dem Auto."

Am Vormittag fuhr Vettel eher kürzere Runs. Nach der Mittagspause war er auch mal etwas länger unterwegs. "Wir haben versucht, ein bisschen mit dem Setup zu spielen und verschiedene Sachen auszuprobieren, um das ganze ein wenig schneller zu machen. Ob es wirklich schneller geworden ist, müssen wir heute Nacht mal schauen."

Reifenproblematik nach wie vor ungelöst

Vor allem die konstant schnellen Longruns beeindruckten die Experten. "Die Zeiten waren schon besser als beim letzten Barcelona-Test", gab auch Vettel zu. "Aber die Strecke scheint generell etwas schneller zu sein." Das Reifenthema ist aber immer noch nicht gelöst. "Nach wie vor erreicht man irgendwann einen Punkt, an dem man anfängt zu rutschen und dann gehen auch die Zeiten nach oben. Die Frage ist, wie lange man das hinauszögern kann", erklärt Vettel die Problematik.

An die neuen Knöpfe am Lenkrad hat sich Vettel bereits gewöhnt, auch wenn er noch Verbesserungspotenzial sieht. Wenn es im Cockpit hektisch zugeht, muss alles funktionieren. "Am Rennwochenende kann das schon anders aussehen als beim Test. Da haben wir doppelt so viele Autos auf der Strecke. Hier scheint noch die Sonne. Das sind also nicht die schwierigsten Bedingungen."

Vettel reist vorsichtig optimistisch nach Australien: "Wir können mit den Tests insgesamt zufrieden sein. Wir haben mehr Runden gemacht als in jedem anderen Winter. Für die Zuverlässigkeit ist das wichtig. Auch vom Speed konnten wir uns steigern. Ich denke wir sind gut dabei, aber es ist alles noch schwer zu lesen. Mit den neuen Teilen und den Reifen, wird Melbourne auch ein bisschen zum Pokerspiel."

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