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Sebastian Vettel

"Mercedes auf der Liste nach oben gerutscht"

Barcelona F1-Test 2011 Foto: ams 52 Bilder

Die absolute Bestzeit von Michael Schumacher hat auch im Red Bull-Lager zur Kenntnis genommen. "Sie hat uns überrascht", gab Sebastian Vettel zu.

11.03.2011 Tobias Grüner

Sebastian Vettel beendete die Wintertests nicht in der Box, sondern auf der Strecke. Ein Motorenproblem stoppte den Red Bull wenige Sekunden vor der karrierten Flagge am Ende der Zielgeraden. Das passte ins Bild des Freitags (11.3.).

Vettel: "Mercedes sehr schnell"

Der letzte Testtag des Weltmeisters verlief insgesamt nicht ganz wie geplant. Ein Problem mit dem Unterboden sorgte am Vormittag für längere Standzeit. Am Nachmittag passte die Balance nicht besonders gut. Mangels weicher Reifen waren schnelle Runden von vornherein nicht geplant.

Und dann überlieferte der Zeitenmonitor um 11.16 Uhr auch noch schlechte Nachrichten. Der Mercedes von Michael Schumacher setzte sich mit Abstand an die Spitze. "Heute waren sie sehr sehr schnell", musste auch Vettel zugeben." Auch wenn die Zeit mit wenig Benzin gefahren wurde, hat sie uns doch überrascht. Und viele andere sicher auch."

Gutes Bauchgefühl bei Vettel

Die 1:21.268 Min. von Schumacher wurde zudem mit weichen Reifen erzielt. Mit supersoften wäre es vielleicht sogar noch schneller gegangen. "So eine Zeit muss man erstmal fahren", staunte der Red Bull-Champion. "Es scheint, als hätten Sie kurz vor Ende noch einmal einen Zahn zugelegt. Ob sie das in Australien bestätigen können, bleibt abzuwarten. Sie sind aber auf jeden Fall auf der Liste nach oben gerutscht."

Trotz der kleineren Probleme zum Abschluss bleibt bei Red Bull ein positiver Gesamteindruck. "Ich steige mit einem guten Bauchgefühl in den Flieger nach Melbourne", gibt sich der Heppenheimer selbstbewusst. "Der Winter war ganz gut. Wir haben viele Kilometer gemacht."

Prognosen schwierig

Allerding fällt es Vettel selbst schwer, die Stärke der Konkurrenz zu lesen. "Wie gut wir im Vergleich sind, ist die große Frage. In den letzten Jahren konnte man immer in etwa sagen, welches Team die Nase vorne hat. Jetzt ist es sehr schwierig. Wir wurden oft genug überrascht. Für uns sind wir aber zufrieden und zuversichtlich."

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