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Sebastian Vettel mit Qualifying-Problem

Wo sind die fehlenden zwei bis fünf km/h?

Sebastian Vettel Foto: xpb 22 Bilder

Sebastian Vettel kam im Qualifying von Monza nicht auf Speed. Als Sechster konnte er weder der Konkurrenz von McLaren und Ferrari noch seinem Teamkollegen Mark Webber folgen. Bei der Schuldfrage verweist der Deutsche auf die Top-Speed-Messung.

11.09.2010 Tobias Grüner

Dass Monza ein schwieriges Rennen für Red Bull werden würde, wusste Sebastian Vettel schon vorher. Gute Trainingsleistungen sorgten aber wieder für mehr Selbstvertrauen. Umso größer war am Ende die Enttäuschung bei Sebastian Vettel, dass er als schlechtester der Top Sechs-Piloten ins Rennen gehen muss.

"Nach den Trainings sind wir mit einem guten Gefühl ins Qualifying gegangen", berichtet der Red Bull-Pilot nüchtern. "Aber von Beginn an hatten wir Probleme, die Zeiten vom Vormittag zu wiederholen. Normalerweise wird man mit neuen Reifen und ohne Sprit schneller. Das war bei uns nicht der Fall."

Vettel kommt auf den Geraden nicht auf Speed

Vettel hatte auch schon einen Grund dafür, warum Red Bull im Gegensatz zur Konkurrenz nicht zulegen konnte. "Ich war vor allem auf den Geraden zu langsam. Langsamer als mit mehr Sprit im dritten Training. Mir haben irgendwas zwischen zwei und fünf km/h gefehlt. Da es in Monza viele Geraden gibt, hat das viel Zeit gekostet. Da kommt eins zum anderen und ruck zuck sind drei, vier Zehntel weg."

Ein Blick auf die Ergebnisse der Radarfalle zeigt, dass der Deutsche an den vier Messpunkten zwischen zwei und drei km/h auf den Teamkollegen verlor. Einen genauen Grund konnte der Heppenheimer aber auch nicht nennen: "Wir haben einen neuen Motor für dieses Rennen. Der scheint aber nicht so gut zu sein, wie angenommen. Im dritten Qualifying war ich auch alleine unterwegs. Da hätte ich vielleicht besser im Pulk fahren sollen, um den Windschatten auszunutzen."

Vettel hofft auf Schadensbegrenzung

Für den Rennsonntag muss Vettel auf Schadensbegrenzung hoffen, damit sich der Rückstand in der WM nicht noch weiter vergrößert. "Von Platz sechs kann noch viel passieren, auch wenn es mit unserem Speed nicht einfach wird, andere zu überholen", blickt der Youngster wenig optimistisch auf den Sonntag. "Es ist schwer zu sagen, was drin ist. Besser als Platz sechs hoffe ich auf jeden Fall. Es ist immerhin nicht schlecht, dass Fernando (Alonso) und nicht Lewis (Hamilton) auf der Pole Position steht."

Nach dem Crash mit Jenson Button und der Medienkritik will Vettel aber nicht besonders vorsichtig fahren. "Ich bin noch nicht sicher, was ich morgen machen soll. Entweder könnte ich, wie es alle Experten erwarten, wie eine Bowlingkugel fahren und damit alle Autos vor mir loswerden oder das Rennen wie immer angehen." Seinen Humor hat Vettel immerhin noch nicht verloren.

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