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Sebastian Vettel nach erster Testfahrt

"Ich hatte meinen Spaß"

Sebastian Vettel, Red Bull, Formel 1-Test, Jerez, 7.2.2013 Foto: Red Bull 25 Bilder

Sebastian Vettel belegte bei seinem ersten Testauftritt in Jerez sowohl in der Zeitentabelle als auch in der Kilometerwertung Rang drei. Dabei schüttelte der Heppenheimer erfolgreich den Rost der Winterpause ab. Große Analysen gab es anschließend noch nicht.

07.02.2013 Tobias Grüner

Der erste Testtag begann für Sebastian Vettel 40 Minuten später als geplant. Red Bull hatte mal wieder auf den letzten Drücker neue Teile nach Jerez geflogen, was den Tatendrang des Heppenheimers in der Früh etwas einbremste. Für den Weltmeister aber kein großes Problem: "Wir haben heute nach etwas länger geschraubt. Deshalb ging es ein bisschen später los."

Jerez kein guter Indikator

102 Runden, die schnellste davon in 1:19.052 Minuten, damit war Vettel zufrieden. "Die Zeitenjagd haben wir den anderen überlassen. Das Ziel für heute bestand einfach nur darin, möglichst viele Runden zu fahren. Für mich war es wichtig, wieder in Form zu kommen, den Rost runterzufahren, sich einzugrooven und etwas an die Reifen zu gewöhnen."

Große Schlüsse über die Konkurrenzfähigkeit wollte der Champion noch nicht ziehen. "Das Auto funktioniert gut. Zum Speed kann man noch nicht viel sagen. Manche haben heute sicher etwas weniger Sprit im Tank gehabt, andere etwas mehr. Außerdem ist die Strecke hier in Jerez kein besonders guter Indikator."

Vettel erwartet wieder enge Saison

Wichtig sei nur, dass die lila Rakete nicht ins Stottern kommt. "Bei der Zuverlässigkeit war das schon ganz gut. Wir hatten keine gröberen Probleme. Von außen sieht das Auto gar nicht so viel anders aus - bis auf die Lackierung. Das meiste ist unter der Haube. Ich glaube, dass es ein Schritt nach vorne ist. Aber es ist nicht leicht einzuschätzen. Wir waren schließlich vor einem Jahr zuletzt hier in Jerez unterwegs."

An einen WM-Alleingang wie 2011 glaubt Vettel nicht. Er rechnet wieder mit erheblicher Gegenwehr der Konkurrenz und Spannung bis zum Ende. "Ich denke, es wird in diesem Jahr sehr eng sein. Mindestens so eng wie letztes Jahr. Selbst wenn es nach den Tests einen Favoriten gibt, kann es in Australien schon wieder ganz anders aussehen. Letztes Jahr haben zu Saisonbeginn viele verschiedene Fahrer und Autos gewonnen. Es gibt nichts, das gegen eine Wiederholung davon spricht."

Vettels Auto noch ohne Spitznamen

Auf seinen alten Rivalen Fernando Alonso trifft Vettel übrigens erst in Barcelona. Der Ferrari-Pilot lässt die Jerez-Woche freiwillig aus. Dass der Spanier mit seinem verspäteten Einstieg ein Eigentor geschossen hat, glaubt Vettel nicht. "Das ist kein großer Nachteil. Auf dieser Strecke fahren wir ja auch keine Rennen. Der Lerneffekt ist also begrenzt. Wir haben es immer so gemacht, deshalb bleiben wir auch dabei."

Beim Thema "Spitzname für das neue Auto" musste Vettel die Reporter noch vertrösten. Der RB9 ist noch nicht getauft. "Wir haben normalerweise ein Abendessen vor dem Rennen in Australien. Da werden dann einige Namen in den Raum geworfen. Und das, was sich am besten anhört wird ausgedruckt und ans Auto geklebt."

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