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Sebastian Vettel

Nach Spa bleibt ein Fragezeichen

Sebastian Vettel - GP Belgien 2012 Foto: xpb 62 Bilder

Sebastian Vettel war in Spa mit Rang zwei der große Gewinner. Doch die durchwachsene Qualifying-Leistung bleibt für das Team weiterhin ein Mysterium. Liegt es vielleicht an den Medium-Reifen?

06.09.2012 Bianca Leppert

Vor dem Grand Prix von Belgien gehörte Sebastian Vettel noch zu den Sorgenkindern. Er musste sich Kritik von Teamberater Dr. Helmut Marko gefallen lassen und blickte auf einen Rückstand auf WM-Leader Fernando Alonso von 42 Punkten. Eine Woche später sieht die Welt für den Doppelweltmeister wieder ganz anders aus. Mit seinem zweiten Platz und aufgrund der Nullnummer von Alonso setzte er im WM-Kampf wieder ein Ausrufezeichen.

Medium-Reifen komplizierter?

Ein Fragezeichen nahm Vettel aber mit in den königlichen Park von Monza. Was war im Qualifying in Spa los? Eine Antwort haben die Bullen noch immer nicht. "Wir hatten nur drei Tage dazwischen", sagt Vettel. "Das Qualifying war ziemlich enttäuschend, aber der Sonntagnachmittag lief gut. Und auch vor dem Qualifying lief es gut. Wir haben immer noch keine hundertprozentige Antwort. Wie ich schon gesagt habe, war die Runde im Qualifying ok. Da bleibt immer noch ein Fragezeichen."

Lag es vielleicht an den Medium-Reifen? Die Kombination Medium und Hard kommt auch in Monza wieder zum Einsatz. Ein schlechtes Omen? Vor Spa brachte Pirelli diese Paarung mit nach Malaysia. Dort war es aber deutlich wärmer als in den Ardennen. "In Malaysia hatten wir Probleme und sind in Q3 im letzten Versuch mit dem harten Reifen gefahren, weil wir die Zeit nicht aus dem Medium-Reifen bekommen haben", erinnert sich Vettel. "Es ist nicht immer das gleiche Bild. Es gab auch Rennen, bei denen wir keine Probleme mit dem Medium-Reifen hatten."

Deshalb will er auch keinen allgemeinen Schluss ziehen. Für Monza kann sich das Bild wieder drehen. "Der Asphalt ist hier etwas rauer als in Spa", sagt Vettel. "Wir werden sehen, wie sich das auf eine gezeitete Runde auswirkt."

Erfolg im vergangenen Jahr

Monza ist eine Hochgeschwindigkeitsstrecke. Nirgendwo sonst fahren die Teams so wenig Abtrieb wie hier. Gute Topspeed-Werte sind ein wichtiges Erfolgskriterium. Doch das zählt bekanntlich nicht gerade zu den Stärken von Red Bull. Deshalb hat Vettel aber noch lange keine Alpträume. Im vergangenen holte er in Monza die Pole-Position und den Sieg.

"Nicht nur wir waren beim letzten Rennen im Begrenzer, auch viele andere Teams. Das wird hier wahrscheinlich ähnlich sein", meint Vettel. "Du nimmst die Übersetzung, die dir liegt. Seit wir DRS nutzen, ist es immer ein Kompromiss aus Qualifying und Pace im Rennen."

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