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Sebastian Vettel exklusiv

"Schade um den schönen Pokal"

Sebastian Vettel Foto: xpb 62 Bilder

Sebastian Vettel war der Mann des Rennens. 33 Runden lang führte der Red Bull-Pilot souverän das Rennen an, bis ihn Motorenprobleme in die Defensive zwangen. Vettel rettete sich noch auf Platz vier ins Ziel. auto motor und sport.de sprach mit dem Pechvogel des Rennens.

14.03.2010 Michael Schmidt

Wie groß ist die Enttäuschung?
Vettel: Riesengroß. Ich habe das Rennen kontrolliert. Auf den weichen Reifen war ich klar schneller unterwegs als die Ferrari. Nach dem Reifenwechsel bin ich es vorsichtig angegangen, um mir Reifengummi für das Finale aufzuheben. Einmal hat Alonso eine Attacke gemacht, wurde ein bisschen größer im Rückspiegel. Wahrscheinlich hat er gedacht: Ich blase mal zum Angriff, dann macht er vielleicht einen Fehler. Aber ich konnte ihm gleich in der nächsten Runde zeigen, wer der Herr im Haus ist.

Was passierte dann?
Vettel: Irgendwo in dem langsamen Sektor machte es puff. Sofort habe ich gespürt, dass die Leistung in den Keller gefallen ist. Ich konnte mich gar nicht mehr wehren. Auf der Geraden habe ich es gar nicht mehr in den siebten Gang geschafft. Erst sind mir die Ferrari um die Ohren gepfiffen, dann Hamilton im McLaren.
 
Und dann kamen die Mercedes GP immer näher?
Vettel: Genau. Diese letzten 15 Runden haben sich zäh dahingezogen. Die wollten einfach nicht aufhören. Am Anfang habe ich gedacht, dass mich die Mercedes auch noch einholen. Wir haben an der Motoreinstellung ein paar Sachen verstellt, so dass sich der Leistungsverlust reduziert hat. Ich habe mich voll auf die Kurven konzentriert, und hatte mit den Reifen noch Reserven. Ein vierter Platz ist besser als null Punkte.
 
Ihr Fazit?
Vettel: Wir waren auf einer Rennstrecke die Schnellsten, die vom Layout her unserem Auto nicht unbedingt entgegenkommt. Das ist ein positives Zeichen. Trotzdem hätte ich so gerne den Sieg geholt. Der Siegerpokal in Bahrain ist einfach toll. Ein Riesending, handgemacht, nicht so was Billiges wie bei vielen anderen Grand Prix. Letztes Jahr hatte ich als Zweiter ja schon mal fast die Hand dran. Auf den Pokal habe ich mich schon die ganze Zeit im Cockpit gefreut. Den Champagner habe ich ja nicht verpasst. In Bahrain gibt es keinen Alkohol auf dem Podest.

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