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Sebastian Vettel

"Ich stehe lieber auf der Pole Position"

Sebastian Vettel Foto: xpb 54 Bilder

Sebastian Vettel lässt sich durch die Niederlage von Shanghai nicht aus dem Konzept bringen. Er hat von der Theorie des Unschlagbaren sowieso nie viel gehalten. Auch den Hype um die Webber-Strategie von China macht Vettel nicht mit: "Ich starte lieber von der Pole Position."

05.05.2011 Michael Schmidt

Sebastian Vettel kam mit neuem Kurzhaarschnitt und neuem Helm nach Istanbul. "Vielleicht macht mich der Haarschnitt schneller", juxte der Weltmeister. Ansonsten hofft Vettel darauf, dass sein KERS endlich funktioniert. "Das ganze Projekt ist mit Problemen gestartet. In der ersten Testwoche sind wir gar nicht damit gefahren. Damit waren wir spät dran, und das hat die Lösung des Problems nicht unbedingt einfacher gemacht. Die vergangenen drei Wochen haben wir gut genutzt, um mit dem System einen Sprung nach vorne zu machen. Aber Garantien gibt es nirgendwo. Wir müssen es erst auf der Strecke beweisen, dass wir KERS im Griff haben."

Vettel: "Ich bin nicht unschlagbar"

Die Niederlage von China ist längst abgehakt. Wenn man einen zweiten Platz überhaupt als Niederlage bezeichnen kann. Vettel will sich gar nicht auf unglückliche Umstände herausreden: "Lewis hat nicht gewonnen, weil er Glück hatte. Er war am Ende einfach mit den besseren Reifen unterwegs. Bei uns haben einige Dinge nicht funktioniert, allen voran der Funk. Bei den heutigen taktischen Rennen ist es nun mal sehr wichtig, dass der Fahrer die Box versteht und umgekehrt. Im Nachhinein von der falschen Taktik zu reden ist immer leicht."

Vettel ärgert sich über die Einschätzung, er würde die WM im Durchmarsch gewinnen: "Ich bin nicht unschlagbar. China hat gezeigt, dass auch wir nur gewinnen können, wenn alles perfekt läuft. Wir haben Fehler gemacht und werden daraus lernen."

Webber-Taktik mit zu viel Risiko

Weil sein Teamkollege Mark Webber mit vier frischen Satz Reifen von Startplatz 18 auf Rang drei nach vorne fuhr, machen sich viele Taktiker mittlerweile darüber Gedanken, ob man auf bestimmten Strecken nicht besser ein paar Startplätze dafür opfert, um im Rennen mehr neue Reifen zu haben. Doch selbst Mark Webber warnt: "Das ist ein ganz schmaler Grat, auf dem man da wandelt. Zwei Dinge müssen gewährleistet sein: Das Überholen muss einfach und der Reifenabbau groß sein. Dummerweise weißt du nie ganz genau, wie sich das Rennen entwickeln wird."

Vettel gibt dem Australier Recht: "Ich starte lieber von der Pole Position. Das ist immer noch die beste Ausgangsposition, wenn man das Rennen gewinnen will. Wer Spaß sucht, kann ruhig weiter hinten losfahren. Mark hat die Taktik sehr gut umgesetzt, aber sie war auch mit vielen Risiken behaftet. Du musst nur einmal zum falschen Augenblick im Verkehr stecken, und schon geht der Schuss nach hinten los.“

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