Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Sebastian Vettel tauft Rennwagen

"Mal sehen wie sich "Abbey" benimmt"

Vettel Webber Red Bull GP Australien 2012 Strand Foto: Grüner 14 Bilder

Sebastian Vettel hat seinem neuen Auto einen Namen gegeben. Der Weltmeister taufte seinen Red Bull für die Saison 2012 "Abbey". Der Vorschlag "Everybody's wife" wurde in letzter Minute doch abgelehnt.

14.03.2012 Tobias Grüner

Der erste Medientermin der neuen Saison führte Sebastian Vettel an den Strand von St. Kilda. Die Bikini-Schönheiten trauten ihren Augen kaum, als der Weltmeister gefolgt von einer Horde Kameras in Richtung Wasser stürmte, um die ersten O-Töne aus Down Under abzusondern.

Wer gehofft hatte, dass der Hunger nach den zwei Weltmeistertiteln erst einmal gestillt ist, sah sich getäuscht: "Man will immer mehr. Ich bin immer noch sauer, wenn mich jemand schlägt", erklärte Vettel mit einem breiten Grinsen im Gesicht. "Aber man weiß natürlich auch, dass es nicht immer so weitergehen kann. Die Niederlagen werden kommen. Wichtig ist, dass man damit umgehen kann und die richtige Reaktion zeigt."

Kein versauter Spitzname

Die Konkurrenz sei stark, aber auch Red Bull ist gut vorbereitet. Die leichten Zuverlässigkeitsprobleme der Testfahrten bereiten Vettel keine großen Sorgen. "Wir wären am letzten Tag natürlich lieber mehr gefahren. Das ist aber kein Desaster. Das sieht schlimmer aus als es ist. Zu den Problemen, die wir hatten, haben wir immer schnell eine Lösung gefunden. Wir sollten jetzt alles ausgemerzt haben. Aber wir bauen Autos am Limit und die gehen von Zeit zu Zeit auch mal kaputt."

Die Fragezeichen hinter dem neuen Update-Paket, das man an den letzten beiden Testtagen von Barcelona testete, kann Red Bull erst in Melbourne beantworten. Mark Webber scheint sich selbst nicht ganz sicher, ob sich die neuen Teile wie erhofft in der Rundenzeit niederschlägt. Bei der Frage nach dem Update verzieht der Australier das Gesicht: "Es sollte ein Schritt in die richtige Richtung sein. Aber bei den engen Abständen im Feld können zwei oder drei Zehntel mehr oder weniger schon einen Unterschied machen."

Am Strand von St. Kilda hat Vettel endlich auch den Namen seines neuen Dienstwagens verraten. "Er heißt Abbey!" Warum Abbey? "Warum nicht", antwortet der Deutsche. Zwei Stunden hat er mit seinen Mechaniker über einen passenden Namen gegrübelt. Nach Kinky Kylie, Luscious Liz, Randy Mandy, Kate's Dirty Sister und Kate blieb Vettel damit ungewohnt neutral. Abbey hat noch keinen versauten Spitznamen.

"Wir warten mal ab wie sich Abbey verhält. Vielleicht kommt da noch was." In der näheren Auswahl stand übrigens auch noch der Name "Everybody's Wife", was im englischen negativ besetzt ist und so viel heißt wie "die Frau, die jeder haben kann." "Dafür ist das Auto mit dem Knick in der Nase aber nicht sexy genug", erklärte Vettel. Einen besonderen Grund für Abbey gebe es angeblich nicht. Mark Webber freute sich: "Meine Nichte heißt Abbey. Ich weiß aber nicht, ob das der Grund ist."

Man darf gespannt sein, wie die beiden Teamkollegen in dieser Saison miteinander auskommen. Nach der Fehde 2010 war Vettel in der vergangenen Saison einfach zu dominant. Webber will es aber 2012 noch einmal wissen und den WM-Titel angreifen. Am Mittwoch in St. Kilda lief noch alles ganz entspannt. Nachdem alle Medienvertreter abgefrühstückt waren, spielten die beiden Red Bull-Stars noch etwas Cricket am Strand.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden