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Sebastian Vettel

Vettel geht im Regen von Sao Paulo unter

Sebastian Vettel Foto: Red Bull 34 Bilder

Sebastian Vettel kann sich den WM-Titel so gut wie abschminken. In der Regenlotterie von Sao Paulo zog der Deutsche eine Niete und musste schon nach der ersten Runde passen. Von Startplatz 16 hilft nur noch ein Wunder.

17.10.2009 Tobias Grüner

Sebastian Vettel heißt der große Verlierer der Regenlotterie von Sao Paulo. Der Heppenheimer musste mit dem 16. Startplatz seine letzten Hoffnungen auf den WM-Titel praktisch schon begraben. Selbst wenn Jenson Button (Platz 14) keine Punkte holen sollte, muss der Red Bull-Pilot mindestens Zweiter werden, um sich nicht komplett aus dem Titelrennen zu verabschieden.


Im ersten Abschnitt des Zeittrainings bekam Vettel ausgerechnet in der Phase keine schnelle Runde hin, in der die Strecke bei wenig Niederschlag den meisten Grip bot. In der Gischt seiner Vordermänner musste er mehrmals seine Runde abbrechen.

Erst Verkehr, dann zu nass

"In den Runden war ein bisschen Verkehr und am Ende war es zu nass", versuchte ein enttäuschter Vettel die Pleite zu erklären. "Wir sind ständig geschwommen heute. Ab einem gewissen Punkt war einfach zu viel Wasser da." Am Ende verpasste er das rettende Ufer um anderthalb Zehntel. "Ich hoffe, dass das Wetter morgen genauso verrückt ist und uns in die Karten spielt."

Der letzte Pilot, der von Platz 16 noch zum Sieg fahren konnte, war Michael Schumacher. 1995 gelang dem Rekordweltmeister in Spa dieses Kunststück. Der Rekordhlter in dieser Disziplin heißt John Watson. Der Nordiren pflügte 1983 in Long Beach fast durchs komplette Feld und feierte am Ende seinen vierten Grand Prix-Sieg. Aber selbst wenn Vettel ein ähnliches Wunder gelingen sollte, muss Jenson Button am Ende nur Vierter werden, um den Deutschen aus dem WM-Rennen zu kicken.

Haug tröstet Vettel

Mercedes-Sportchef Norbert Haug fand nette Worte für den jungen Heppenheimer: "Für Sebastian tut es mir außerordentlich leid - ein Jammer - aber es war bestimmt kein Fahrerproblem." Haug versucht in der Niederlage noch Positives zu sehen: "Kopf hoch - solche Rückschläge machen einen sehr Guten nur noch besser."

Dabei lief auch bei den Silberpfeilen nicht alles perfekt. Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton starten am Sonntag auf den Plätzen 17 bzw. 18 sogar noch hinter dem Deutschen. "Eine herbe Enttäuschung: Wir waren gestern im Trockenen voll konkurrenzfähig - heute im Nassen war's das krasse Gegenteil - unsere Autos lagen für diese Wassermassen vielleicht zu tief und sind deshalb mehr gesurft als gefahren. An unseren Fahrern lag's sicher nicht", so Haug.

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