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Sebastian Vettel vor Aufholjagd

Abu Dhabi ist zum Glück nicht Monaco

Sebastian Vettel & Max Verstappen - Formel 1 - GP Abu Dhabi - 27. November 2015 Foto: xpb 55 Bilder

Sebastian Vettel startet beim GP Abu Dhabi von Platz 16. Der Ferrari-Kommandostand hatte sich im Qualifying verkalkuliert. Aufholjagden in Abu Dhabi sind für den Heppenheimer allerdings nichts Neues. Es ist bereits das dritte Mal, dass er in der Wüste von weit hinten losfährt.

28.11.2015 Tobias Grüner

Sebastian Vettel hat ein hartes Stück Arbeit vor der Brust, bevor er sich in die Winterpause verabschieden darf. Der Ferrari-Pilot startet das letzte Rennen der Saison nur von Platz 16. Dabei war der Ferrari am Samstag (28.11.2015) in Abu Dhabi das zweitschnellste Auto. Wie konnte es zu dem überraschenden Ausfall in der ersten Quali-Runde kommen?

Vettel nimmt Ferrari in Schutz

"Wir dachten eigentlich, dass die Runde auf den Soft-Reifen ausreichen würde. Es war mein Fehler. Ich hätte einfach eine schnellere Runde drehen sollen", nahm der Deutsche sein Team in Schutz. Doch die Ansage, den unplanmäßig gestarteten Run am Ende der ersten Sitzung abzubrechen, kam von der Boxenmauer. Die Strategen übersahen schlicht und einfach die Gefahr, dass der Deutsche rausfallen kann.

Doch Vettel wollte die Schuld nicht auf seine Ingenieure schieben. "Das war ein kleiner Fehler mit großen Folgen. Morgen stehen viele Autos vor uns, die eigentlich nicht vor uns hätten stehen sollen", analysiert Vettel die Situation nüchtern. "Ich denke, Überholen ist hier nicht unmöglich. In Monaco wäre es schwerer. Wir haben den Speed, um uns noch nach vorne zu arbeiten. Aber je näher man an die Spitze kommt, desto schwerer wird es. Vielleicht können wir ja noch was mit der Strategie machen. Da müssen wir hellwach sein."

Dritte Vettel-Aufholjagd in Abu Dhabi

Vettel kennt das Gefühl, in Abu Dhabi aufholen zu müssen. 2012 war er im Red Bull mit leerem Tank stehen geblieben und ans Ende des Feldes gesetzt worden. Im Vorjahr strichen die Kommissare den Deutschen aus der Wertung, weil die Frontflügel nicht den Regeln entsprachen. Vor 12 Monaten kam Vettel immerhin noch vor bis auf Rang 8. "So weit wie beim letzten Mal bin ich dieses Mal ja gar nicht hinten", nahm Vettel das Malheur mit Galgenhumor.

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