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Sebastian Vettel

Keine Sorgen wegen KERS

Sebastian Vettel Foto: Jürgen Skarwan / Wings for Life 54 Bilder

Mit zwei Siegen und einem zweiten Platz reist Sebastian Vettel zum Europa-Auftakt nach Istanbul. Sorgen machen dem Weltmeister weder das anfällige KERS noch der Crash im Vorjahr. Im Interview warnt Vettel allerdings, die Konkurrenz zu unterschätzen.

04.05.2011
Wie lautet Ihre Zwischenbilanz nach drei Überseerennen vor dem ersten Europa-Grand-Prix?

Vettel: Ich denke, wir hatten einen guten Start in die Saison, aber deswegen dürfen wir uns jetzt trotzdem nicht zurücklehnen, sondern müssen weiterhin Druck machen auf die Konkurrenz und in jedem Rennen unser Bestes geben.

Das McLaren-Duo Lewis Hamilton und Jenson Button kristallisiert sich klar als Ihre schärfste Konkurrenz heraus - oder sehen Sie das anders?

Vettel: Die Saison ist noch lang und da kann noch viel passieren. Ein gutes Beispiel ist Fernando Alonso, den viele im letzen Jahr zwischenzeitlich abgeschrieben hatten, der dann aber nach vorne kam und am Ende fast die WM gewonnen hat. Deswegen, denke ich, dürfen wir Ferrari nicht aus dem Auge lassen, aber auch Mercedes und Renault sind nicht zu unterschätzen.

Motiviert Sie die erste Saisonniederlage in Shanghai gegen Hamilton eher oder fängt jetzt ein bisschen das Zittern an?

Vettel: Na ja, die Frage ist, inwieweit man einen zweiten Platz als Niederlage zählt. Zudem haben wir erst drei Rennen bestritten, die Saison ist also noch sehr jung. Auch wenn ich nach dem Rennen in China zuerst ein wenig enttäuscht war: Zwei Siege und ein zweiter Platz dürfen sich sehen lassen. Darauf können wir weiter aufbauen. Wichtig ist es, über die Saison konstant gute Ergebnisse einzufahren.

Ihr Red Bull gilt nach wie vor als das beste Auto im Feld. Befürchten Sie, dass der Vorsprung gegenüber den stark aufkommenden McLaren weiter schmilzt oder können Sie sich dank technischer Entwicklungen eher wieder ein wenig absetzen?

Vettel: Auch wenn unser Auto sehr gut ist, heißt es noch lange nicht, dass wir nun nichts mehr tun müssen. Wir müssen auf jeden Fall weiterentwickeln und dürfen nicht auf der Stelle stehen bleiben, die Konkurrenz ist stark.

In allen Rennen spielte bei Red Bull - vor allem bei Ihrem Teamkollegen Mark Webber - die Technik etwas verrückt, speziell das Bremsenergie-Rückgewinnungssystem KERS. Sie hat der beim Start streikende PS-Zusatzschub in Shanghai wahrscheinlich den Sieg gekostet. Wäre es nicht besser, auf das System so lange zu verzichten, bis es wirklich zuverlässig funktioniert?

Vettel: Ich hatte ja bereits einige Male gesagt, welche Vorteile KERS hat. Wir hatten zwar einige Probleme mit dem System, aber wir haben sehr gute Leute, die daran arbeiten. Deswegen mache ich mir, was die nächsten Rennen betrifft, auch keine Sorgen.

Welche Weiterentwicklungen hat Technik-Guru Adrian Newey für Istanbul parat?

Vettel: Adrian und das gesamte Designteam arbeiten auf Hochtouren und haben so einige Pläne. Als ich gefragt habe, was im Verlauf der nächsten Rennen zu erwarten sei, habe ich viele Antworten bekommen. Fragen Sie doch einfach mal selbst nach.

Der Große Preis der Türkei steht auf der Kippe. Würden Sie es bedauern, hier im nächsten Jahr nicht mehr fahren zu können?

Vettel: Ja, das wäre schade. Die Türkei ist für mich etwas Besonderes, weil ich dort auch zum ersten Mal für BMW getestet habe.

Denken Sie noch ab und zu an das Istanbul-Rennen im Vorjahr, bei dem Sie nach einem Zweikampf mit dem führenden Webber ausgeschieden sind und deshalb im Titelkampf zunächst stark an Boden eingebüßt hatten?

Vettel: Nein, weil ich eher voraus auf das nächste Rennen schaue. Ich kann ja an Dingen, die passiert sind, nichts mehr ändern. Viel wichtiger aber, ich konnte daraus lernen...

Kommt es in Istanbul wieder zu einem Kampf zwischen den Red Bull und McLaren oder befürchten Sie da von anderen Rennställen stärkere Konkurrenz?

Vettel: Ich denke, wir sollten auch die anderen - wie bereits gesagt - niemals unterschätzen.

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