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Sebastian Vettel warnt

Aufpassen auf McLaren, Ferrari und Williams

GP Deutschland 2009 Foto: Red Bull 48 Bilder

Sebastian Vettel droht beim Großen Preis von Ungarn gleich von mehreren Seiten Ungemach. Neben Jenson Button und Red-Bull-Teamkollege Mark Webber hat der Heppenheimer auch McLaren, Ferrari und Williams auf der Rechnung. Und dann ist da ja auch noch die Puszta-Hitze.

23.07.2009

"Das Rennen auf dem Hungaroring ist eine ganz besondere Herausforderung. Wir sollten dort gut sein, auch wenn es schwierig wird", sagte Vettel. "Ich versuche alles, um zu gewinnen. Dafür ist aber ein gutes Qualifying die Voraussetzung." Button zollt seinem jungen Widersacher aus Heppenheim vor dem nächsten Kräftemessen in Budapest höchsten Respekt: "Er ist ein guter Herausforderer."

Button warnt vor Punkteverwaltung

Elf Punkte machte Vettel in den beiden zurückliegenden Grand Prix auf den scheinbar uneinholbar enteilten Button trotz seiner schmerzhaften Heimniederlage auf dem Nürburgring wett. Dennoch liegt der Hesse (47 Punkte) vor dem zehnten Saisonlauf am Sonntag (26.7.) noch gewaltige 21 Zähler hinter dem britischen Brawn GP-Piloten (68). "Der Abstand ist sehr groß, aber wir sind auf einem guten Weg", sagt Vettel. "Alle geben kräftig Gas."

Button ist sich der Gefahr bewusst. Nach seiner Heimpleite in Silverstone mit einem enttäuschenden sechsten Platz und Rang fünf in der Eifel treibt der 29-Jährige sein Team zu mehr Leistung und Entwicklung an: "Wir dürfen uns nicht einfach hinter den Red Bull einigeln und auf das Beste hoffen. Wir müssen mit unserer eigenen Strategie aggressiv agieren." Brawn GP dürfe sich trotz seiner bisher sechs Siege nicht zurücklehnen. Wenn sich sein Team nur hinter Red Bull einreihe, "dann rammen sie uns in der WM ungespitzt in den Boden".

Wetter-Hype mit Vorsicht zu genießen

Trotz des alarmierenden Weckrufs bleibt Button bezüglich der WM gelassen. "Ich denke noch nicht über die Gesamtwertung nach", versicherte er. Der Titelkandidat weiß, dass in Ungarn bei Temperaturen um die 30 Grad das Kräfteverhältnis wieder zu seinen Gunsten kippen kann. Bei Hitze arbeiten die Reifen am Brawn-Mercedes wesentlich effektiver als beim Red-Bull-Renault, der eher bei Kühle optimal zum Laufen kommt. Vettel spielt dieses Problem herunter: "Den ganzen Hype ums Wetter muss man mit Vorsicht genießen." Der 22 Jahre junge Hesse hofft, dass sein Auto dank umfänglicher Weiterentwicklungen nun auch bei Hitze voll konkurrenzfähig ist.

Mehr Sorgen als hochsommerliche Temperaturen bereitet Vettel Teamkollege Webber. Der Australier liegt nach seinem souveränen Sieg auf dem Nürburgring mit nur noch 1,5 Zählern weniger als Gesamtdritter in Lauerstellung. Schützenhilfe von Red Bull kann der Deutsche nicht erwarten. "Es gibt bei uns keine Nummer 1. Beide Fahrer sind gleichberechtigt", versicherte Teamchef Christian Horner. "Mark hat auch noch alle Chancen", räumte Vettel daher ein.

Auch McLaren, Ferrari und Williams in der Verlosung

Auch wenn nach dem bisherigen Saisonverlauf alles für einen erneuten Zweikampf zwischen den neuen Branchenführern spricht, hat Vettel weitere Rivalen auf der Rechnung: "Das wird nicht nur eine Schlacht zwischen Red Bull und Brawn GP. Ich denke, dass auch McLaren-Mercedes, Ferrari und Williams-Toyota ein Wörtchen mitreden können." Sollte dies so wie zuletzt in England und Deutschland aussehen, wo sich Felipe Massa und Nico Rosberg jeweils zwischen ihn und Button schoben, wäre ihm dies sogar mehr als recht.

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