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Senna darf ins Cockpit

Heidfeld muss in Ungarn zuschauen

Formel 1 Test 2011 Senna Foto: Pirelli 19 Bilder

Nick Heidfeld muss im ersten Freien Training zum GP Ungarn zuschauen. Die Renault-Teamleitung hat entschieden, dass Ersatzfahrer Bruno Senna etwas Praxiserfahrung sammeln darf. Muss Heidfeld um seinen Job zittern?

24.07.2011 Tobias Grüner

Renault überraschte nach dem Rennen am Nürburgring mit einer ungewöhnlichen Personalentscheidung. Nick Heidfeld wird das Freie Training von Budapest von der Boxenmauer verfolgen. Er muss seinen Dienstwagen an den Brasilianer Bruno Senna abtreten. Der Neffe des großen Ayrton Senna soll Kilometer mit dem aktuellen Modell sammeln.

"Wir haben das Gefühl, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, Bruno eine Chance im Freien Training zu geben", erklärte Renault-Teamchef Eric Boullier. "Obwohl er schon mit dem R31 und dem R29 einige Kilometer zurückgelegt hat, wird er durch die Freitagssitzung unbezahlbare Erfahrung sammeln. Außerdem können wir dabei sehen, wie er sich im Umfeld der Konkurrenz schlägt."

Einmalige Chance für Senna

Im zweiten Training soll Heidfeld dann wieder ans Steuer. Der Routinier zeigte sich in seinen offiziellen Statements nicht sonderlich enttäuscht. "Ich stehe voll und ganz hinter dieser Entscheidung, auch wenn ich natürlich gerne jede Sitzung gefahren wäre. Es ist wichtig für die dritten Fahrer auch während der Saison zu üben."

Bruno Senna ist verständlicherweise hocherfreut von der unerwarteten Gelegenheit, sein Talent zu zeigen. "Ich bin schon ganz aufgeregt. Bei großen Teams bekommt man solche Gelegenheiten nur selten. Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich diese Chance bekomme. Hoffentlich kann ich einen guten Job erledigen und dem Team zeigen, dass ich Potenzial besitze und das Team nach vorne bringen kann."

Heidfeld noch nicht überzeugend in dieser Saison

Die Entscheidung der Teamleitung öffnet natürlich den Spekulationen Tür und Tor. Teambesitzer Lopez war vor einigen Wochen mit Senna in Südamerika unterwegs, um nach Sponsoren zu suchen. Sollte ein Geldgeber des Brasilianers anbeißen, könnte Heidfelds Stuhl wackeln.

Für den Deutschen lief es in dieser Saison noch nicht ideal. Im Trainingsduell gegen Vitaly Petrov liegt er drei zu sieben im Rückstand. In der WM-Wertung hat der Deutsche dafür die Nase mit 34 zu 32 Punkten knapp vorne. Am Nürburgring verlor Heidfeld erneut einen Zähler, nachdem er spektakulär mit Sebastien Buemi kollidiert war.

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