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Sergio Pérez im Interview

Antrittsbesuch in der Sauber-Fabrik

Sergio Perez Foto: Sauber 47 Bilder

Sergio Pérez fährt in der Saison 2011 an der Seite von Kamui Kobayashi für das Sauber Formel-1-Team. In dieser Woche gab der Mexikaner seinen Antrittsbesuch in der Sauber-Fabrik im schweizerischen Hinwil. Im Interview spricht der 20-jährige über die ersten Eindrücke.

15.10.2010

Was war Ziel Ihres Besuchs hier in Hinwil?
Pérez: Ich kam her, um mein zukünftiges Team zu treffen und zu schauen, wo ich hier leben werde. Ich will sehr nahe bei der Fabrik sein und in meiner ersten Saison so viel Zeit wie möglich mit dem Team verbringen. Ich freue mich auf diese Erfahrung und will mit Sauber erfolgreich sein. Ich denke, das ist eine gute Mannschaft hier, und ich wurde sehr, sehr nett empfangen. Ich bin richtig glücklich. Ich habe schon viel mit den Ingenieuren gearbeitet, es ist gut, sich kennenzulernen. Alles in allem ist der Besuch hier eine sehr schöne Erfahrung.

Welchen Eindruck haben Sie von der Fabrik?
Pérez: Sie macht einen hervorragenden Eindruck und ist sehr groß. Man sieht, dass es hier alles gibt, was man braucht, um ein gutes Formel-1-Auto zu bauen und Erfolg zu haben. Ich hoffe, dass bei den Vorbereitungen für die nächste Saison alles nach Plan läuft, dann sollten wir ein gutes Auto haben.

Wann fahren Sie das Formel-1-Auto zum ersten Mal?
Pérez: Das wird am 17. November in Abu Dhabi sein. Am Mittwoch nach dem GP2-Finale werde ich einen Tag lang testen, und dann sehen wir, wie die nächsten Termine aussehen.

Wie gut kennen Sie Kamui Kobayashi?
Pérez: Ich kenne ihn ein wenig aus der GP2, wo wir beide 2009 fuhren. Ich denke, er ist ein großartiger Fahrer, ich schätze ihn hoch ein. Er hat auch einige beeindruckende Rennen in der Formel 1 gehabt, er sollte also eine gute Messlatte für mich sein. Wir müssen zusammenarbeiten und das Auto entwickeln, um die bestmöglichen Ergebnisse zu erzielen.

Was bedeutet Ihnen Ihr Formel-1-Vertrag?
Pérez: Ein Traum wird wahr. Ich habe als Sechsjähriger begonnen, Rennen zu fahren und immer auf das Ziel Formel 1 hingearbeitet. Ich hatte eine sehr schwierige Zeit, als ich als 15-Jähriger ganz allein nach Deutschland kam. Das war hart, aber ich habe meine Chancen genutzt. Jetzt will ich Erfolg in der Formel 1 haben.

Was fasziniert Sie am Rennsport?
Pérez: Der Wettkampf. Ich liebe es, mich zu messen - an jedem einzelnen Tag und nicht nur fahrerisch, sondern auch körperlich und mental.

Dieses Interview wurde uns vom Sauber F1-Team zur Verfügung gestellt.

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