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Sergio Perez crasht McLaren

Seitlicher Einschlag mit 17,5 g

Sergio Perez - McLaren - Formel 1 - GP Japan 2013 Foto: xpb 83 Bilder

Sergio Perez steht bei McLaren unter Beobachtung. Noch immer sind die Fahrernamen für 2014 nicht bestätigt. Da kam der Unfall im zweiten Training zur falschen Zeit. Perez verlor das Auto am Bremspunkt der Spoon-Kurve. Der seitliche Einschlag verzögerte das Auto mit 17,5 g.

11.10.2013 Michael Schmidt

Suzuka kennt keine Gnade. So viele Unfälle wie in den ersten beiden Trainingssitzungen gab es die gesamte Saison nicht. Für Jules Bianchi, Giedo van der Garde, Pastor Maldonado, Kimi Räikkönen und Sergio Perez endete der Arbeitstag in einem Kiesbett oder in den Reifenstapeln. Den spektakulärsten Crash lieferte Perez ab.

Der Mexikaner kam auf der Anfahrt zur Spoon-Kurve auf den Kunstrasen auf der Außenseite der Strecke. Als er die Kurve aus 260 km/h anbremsen, brach das Heck aus. Der McLaren schlug nach einer Rutschpartie über 50 Meter seitlich in den Reifenstapel ein. Es wurde eine Verzögerung von 17,5 g am Auto gemessen.

Der Fahrer bekam weniger ab, weil die seitliche Crashstruktur viel Energie absorbierte. "Sonst hätte Sergio jetzt ein paar Prellungen", rapportierte McLaren-Arzt Aki Hiintsa. Perez überstand den Aufprall völlig unbeschadet. Das Getriebe nicht. Beim Einschlag drückte es die Antriebswelle ins Differential.

Unfall kam für Perez zur falschen Zeit

Sergio Perez ist bei McLaren unter Druck. Angeblich läuft seine Probezeit nach dem GP Japan aus. Da McLaren immer noch nicht seine Fahrer bestätigt hat, kam der Unfall zur falschen Zeit. Whitmarsh bemühte sich seinen Fahrer in Schutz zu nehmen.

"Diese Unfälle sind ärgerlich, aber sie passieren. Jeder Fahrer hat ein bis zwei dieser Unfälle pro Jahr. Sergio hat es heute erwischt, aber heute ist besser als morgen, weil wir genug Zeit haben, alle Schäden zu reparieren." Der Getriebetausch bleibt ohne Folgen. "Zum Glück war es ein Freitagsgetriebe. Wir können es ohne eine Strafe tauschen. Genauso den Motor", resümierte Teamchef Martin Whitmarsh.

Am Ende des ersten Trainingstages fragten sich alle, warum ausgerechnet in Suzuka so viele Unfälle passieren. Romain Grosjean wusste die Antwort: "Die Strecke ist sehr schmal, die Randsteine sind Sprungschanzen und die Autos setzen ständig auf." Nico Hülkenberg ergänzte: "Man merkt halt, dass es eine schwierige Strecke ist. Die beißt sofort zurück. Wenn in der zweiten Degner-Kurve die Linie nicht ganz genau stimmt, fliegst du raus."

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