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Sergio Perez

Erster Sieg nach Horror-Crash?

Sergio Perez Crash GP Monaco 2011 Foto: dpa 24 Bilder

Sauber-Pilot Sergio Perez kommt in Monaco an den Ort seines größten Crashs zurück. Zwölf Monate nachdem er in der Hafenschikane in die Bande krachte, will der Mexikaner im Fürstentum eine verpasste Chance nachholen. Der Sieg liegt in Reichweite, ist sich Perez sicher.

23.05.2012 Tobias Grüner

Den 28. Mai 2011 wird Sergio Perez wohl nie mehr vergessen. Im Kampf um die Pole Position zum GP Monaco verlor der Mexikaner ausgangs des Tunnels bei knapp 280 km/h plötzlich die Kontrolle über seinen Sauber und krachte seitlich voraus in die Bande. Knapp zwölf Monate danach ist "Checo" zurück im Fürstentum.

"Es ist unglaublich für mich, nach so einem Unfall wieder hier zu sein", erklärte der 22-Jährige bei seiner Rückkehr. "Ich freue mich schon richtig, wieder fahren zu können." Der Crash habe nichts daran geändert, dass Monaco immer noch seine Lieblingsstrecke sei. "Es ist sicher kein gutes Gefühl, wenn man so nah an den Mauern entlangfährt. Aber man kennt das Risiko. Deshalb ist es ja auch so ein besonderer Kurs."

Perez brauchte fünf Rennen zur Erholung

Über seinen Abflug im Vorjahr kann er keine genaue Auskunft geben. Einige Details wurde aus seiner Erinnerung gelöscht. "Ich kann mich an alles bis direkt zum Crash erinnern. Danach weiß ich erst wieder, wie ich mich auf dem Weg zum Krankenhaus brfand. Ich war einige Minuten bewusstlos."

Der Sauber-Pilot ist selbst gespannt, ob der Unfall vom Vorjahr an diesem Wochenende noch Nachwirkungen hat. "Nach so einem Unfall ist es nicht leicht zurückzukommen. Ich kann noch nicht sagen, wie es sein wird, wenn ich das erste Mal aus dem Tunnel komme. Aber ich glaube, dass ich wieder komplett frei im Kopf bin."

Der Weg zurück auf die Rennstrecke fiel dem Mexikaner nicht so leicht, wie zunächst angenommen. "Ich wollte schon in Montreal wieder ins Auto einsteigen. Aber das war unmöglich. Auch in Valencia war es sehr schwer für mich. Insgesamt hat es wohl vier oder fünf Rennen gebraucht, bis ich mich komplett erholt habe", blickt Perez zurück.

Perez: Podium das Ziel, Sieg in Reichweite

Jetzt will er in Monaco nachholen, was er im Vorjahr verpasst hat. Perez will am Sonntag nicht einfach nur sein erstes Formel 1-Rennen im Fürstentum fahren. Er will dabei gleich auch ganz vorne landen.

"Im letzten Jahr war ich schon in einer sehr guten Position. Das hätte ein sehr gutes Wochenende werden können. Mit dem Auto von diesem Jahr sind wir wieder nah an der Spitze dran. Unser Ziel muss das Podium sein. Wir hatten zuletzt zwar etwas Probleme mit der Traktion. Aber ich hoffe, wir finden ein gutes Setup. Wir liegen so nah an der Spitze dran, dass jedes Zehntel einen Unterschied machen kann."

Auch der Sieg liegt laut Perez nicht außer Reichweite: "Ich zähle uns zu den Sieganwärtern. Schon in den letzten Rennen haben wir um die ersten Plätze gekämpft. Nach unserem zweiten Platz in Malaysia muss der nächste Schritt nun der Sieg sein. Ich weiß nicht, ob wir das schaffen werden. Aber die Möglichkeiten sind da."

In unserer Galerie haben wir noch einmal die Bilder des Crashs aus dem Vorjahr.

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