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Sergio Perez ist optimistisch

"2014 zu 95 Prozent in der Formel 1"

Sergio Perez - GP Brasilien 2013 Foto: xpb 75 Bilder

Sergio Perez sieht sich auch im nächsten Jahr als Formel 1-Fahrer. An einen Plan B in der IndyCar-Serie will er nicht denken. Perez sagt, er habe letzte Woche gute Gespräche geführt und ist deshalb optimistisch, im Geschäft zu bleiben.

21.11.2013 Michael Schmidt

Vor zehn Tagen schien die Formel 1-Karriere von Sergio Perez zu Ende. Als McLaren ihm kündigte, war das wie ein genereller Ausmusterungsbescheid. Wer wollte schon einen Fahrer nehmen, der für einen Rookie seinen Platz räumen musste?

Doch Perez gibt nicht auf. "Heute sieht die Welt schon wieder besser aus", ließ der Mexikaner in Sao Paulo wissen. Er beziffert seine Chancen im Geschäft zu bleiben auf 95 Prozent, warnt aber: "Die anderen fünf Prozent darf man nicht unterschätzen. Sie können sehr wehtun, wenn sie eintreten. Sicher bin ich erst, wenn ich den Vertrag in den Händen halte."
 
Perez hat nämlich keinen Plan B. Er hätte sich zum Beispiel bei Ganassi erkundigen können, ob das Cockpit von Dario Franchitti noch frei sei. "Ich habe gar nicht gefragt", meinte Perez. "Ich gehöre in die Formel 1. Sie war immer mein Traum, ich habe ihr noch viel zu geben und will dort bleiben."

Perez bot sich Force India an

Perez spricht mit den üblichen Verdächtigen. Lotus, Force India und Sauber. "Die Optionen liegen auf der Hand. Auch eine Rückkehr zu Sauber. Ich bin dort im Frieden gegangen", blickt Perez ein Jahr zurück. Ohne Mitgift wird es nicht gehen. "Nur bei den Top 4-Teams brauchst du kein Geld mitbringen. Ich glaube, dass ich ein gutes Paket bieten kann. Talent und einen Sponsor."
 
Perez hat bei einer Party in Austin bereits einmal vorgefühlt und sich dort mit Carlos Slim junior unterhalten. Einen Kontakt auffrischen, der abgerissen war, weil er sich vor einem Jahr von seinem langjährigen Sponsor Telmex trennte. Angeblich hat sich der McLaren-Fahrer bei Force India angeboten und eine Mitgift in zweistelliger Millionenhöhe in Aussicht gestellt.

Ob er die auch hat, steht auf einem anderen Blatt. Perez ist zuversichtlich: "Mein Land steht hinter mir." Steht er da in Konkurrenz mit seinem Landsmann Esteban Gutierrez? "Nein, wir nehmen uns nichts weg", sagt Perez und verweist noch einmal auf seine Ergebnisse: "Ich habe in den letzten Wochen durch gute Rennen gezeigt, was ich kann. Die Erfahrung mit McLaren hat mich zu einem besseren Rennfahrer gemacht als der, der ich vor einem Jahr war."

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