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Sergio Perez

"Maldonado ist ein dummer Fahrer"

Sergio Perez GP England Silverstone 2012 Foto: xpb 69 Bilder

Update ++ Strafe ++ Sergio Perez krachte in der zwölften Runde mit Pastor Maldonado zusammen. Es war nicht die erste Begegnung der beiden. Perez platzte danach der Kragen. "Er ist ein sehr dummer Fahrer. Er hat keinen Respekt vor anderen."

08.07.2012 Tobias Grüner

An Pastor Maldonado scheiden sich die Geister. Der Venezolaner hat auf der Rennstrecke zwei Gesichter. Er überzeugt immer wieder mit schnellen Runden, auf der anderen Seite sorgt er mit unnötigen Kollisionen auch immer wieder für Kopfschütteln bei seinen Teamchefs. In Silverstone sorgte der Williams-Pilot mal wieder für negative Schlagzeilen.

Maldonado lässt keinen Platz

In Runde zwölf versuchte Sauber-Pilot Sergio Perez an Maldonado vorbeizugehen. Doch der Sauber wurde rüde ins Aus gerempelt. Der Mexikaner musste sein Rennen mit demolierter Aufhängung aufgeben. Maldonado konnte weiterfahren.

Danach ließ Perez seinem Frust freien Lauf: "Wir haben in der Fahrersitzung besprochen, dass man seine Position nicht zweimal verteidigen darf, wenn der andere mit dem Frontflügel schon am Hinterreifen ist. Ich habe später gebremst und war schon parallel. Aber er hat mir einfach keinen Platz gelassen."

Maldonado bereits mehrfach bestraft

Die Rennleitung hat die Untersuchung der Aktion auf die Zeit nach dem Rennen verschoben. Für Perez ist die Schuldfrage klar. Der Youngster wählte harte Worte für seinen Unfallgegner: "Er ist ein sehr dummer Fahrer. Er hat keinen Respekt für andere. Man muss nur mal sehen, was in den letzten Rennen passiert ist. Er hat in Valencia das Rennen von Lewis (Hamilton) zerstört. Jetzt hat er meins zerstört. Schon in Monaco ist er in mich reingefahren."

Beim Klassiker in Monte Carlo ist ihm Maldonado im Freien Training grundlos über den Frontflügel gerumpelt. Damals wurde der Williams-Pilot von der Rennleitung zehn Plätze zurückgestuft. Nun fordert Perez eine härtere Strafe. "Es passiert leider nichts, dass er es mal lernt. Er müsste mal eine richtige Strafe bekommen. Es kann ja nicht sein. Wir riskieren hier unser Leben."

Geldstrafe und Verwarnung für Maldonado

Maldonado konnte die Aufregung gar nicht nachvollziehen. "Aus meiner Sicht war das ein normaler Rennunfall. Ich kam mit kalten Reifen aus den Boxen und wollte meine Position verteidigen. Mir ist das Heck etwas weggerutscht und wir haben uns berührt. Es hat uns beiden das Rennen zerstört."

Das sah die Rennleitung etwas anders. Bei der Untersuchung nach der Zieldurchfahrt entschieden die FIA-Kommissare, dass Maldonado eine Geldbuße von 10.000 Euro für das Auslösen einer Kollision bezahlen muss. Außerdem gab es eine offizielle Verwarnung - bei drei dieser gelben Karten, könnte der Venezolaner er sogar ein Rennen gesperrt werden.

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