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Sergio Perez will bleiben

"Habe einen Vertrag mit Force India"

Sergio Perez - GP Italien 2015 Foto: xpb 47 Bilder

Sergio Perez geht nach seinem fünften Platz in Belgien mit Rückenwind in den GP Italien 2015. Der Mexikaner rechnet sich auf der Hochgeschwindigkeitspiste ein weiteres gutes Resultat aus. Seine Zukunft sieht er bei Force India.

03.09.2015 Andreas Haupt

Am Dienstag (3.9.2015) verkündete Force India die Vertragsverlängerung von Nico Hülkenberg um weitere zwei Jahre. Teamkollege Sergio Perez ist noch nicht für 2016 bestätigt. Kein Wunder also, dass der Mexikaner am Donnerstag (3.9.2015) in Monza zu seiner eigenen Zukunft gelöchert wurde. "Dass Nico verlängert hat, sind großartige Nachrichten für das Team, weil er ein großartiger Fahrer ist", verteilte Perez zunächst ein paar schmeichelnde Worte an den Le Mans-Sieger.

Hülkenberg wünscht sich Perez als Teamkollege

"Was mich betrifft, wird die Nachricht ziemlich bald kommen. Ich habe einen Vertrag mit Force India, und dort liegt auch meine Priorität. Ich hoffe, dass wir es vor dem nächsten Rennen verkünden können."

Hülkenberg jedenfalls hofft, dass Perez auch in der nächsten Saison an seiner Seite bleibt. "Sergio und ich bilden eine gute Kombination. Wir ergänzen uns gut und pushen uns gegenseitig."

In Belgien betrieb Perez kräftig Eigenwerbung. Im Qualifying und Rennen raste der 25-Jährige auf den fünften Platz, was zehn Punkte auf sein Konto spülte. Im Rennen hätte es laut Perez sogar noch weiter nach vorne gehen können. "Der Wind hatte sich leider verändert. Unser Auto ist da etwas anfällig. Gleichzeitig hatten wir nicht das beste Boxenstopp-Timing. Als wir wieder draußen waren, wurde das Virtual Safety Car ausgerufen. Das hat uns sechs Sekunden gekostet. Alles in allem glaube ich, dass wir mit Grosjean um den dritten Platz hätten kämpfen können."

Monza sollte Force India liegen

Für den GP Italien rechnen sich beide Piloten ein gutes Resultat aus. Der Hochgeschwindigkeitskurs in Monza sollte dem VJM08 schmecken. Vor allem die Mercedes-Power im Heck dürfte kräftig helfen. "Es gibt keinen Grund, warum wir in Monza nicht stark sein sollten", meint Perez. "In Spa hat sich das Auto im Training sehr gut angefühlt. Ich gehe davon aus, dass wir in die Punkte fahren können", ergänzt Hülkenberg, der das Rennen in Belgien wegen Antriebsproblemen gar nicht erst starten konnte.

Perez hat seit Belgien mehr Vertrauen in die B-Version von Force India. "Die Rennen davor lief nicht alles glatt. Zum Beispiel hat mich mein Trainingsunfall in Ungarn zurückgeworfen. In Spa haben mit dem Auto gute Fortschritte gemacht, weil ich ein reibungsloses Wochenende hatte. Wir konnten das Setup und die Balance in die richtige Richtung entwickeln. Ich fühle mich jetzt wohler im Auto."

Keine Sorge wegen Pirelli-Reifen

Wegen den Reifenplatzern an den Autos von Nico Rosberg und Sebastian Vettel sind die Force India-Piloten nicht besorgt. "Falls etwas Grundlegendes am Reifen falsch wäre, hätten sie es wegen der Produktionsvorlaufzeiten sowieso nicht ändern können. Ich habe Vertrauen in Pirelli. Ich denke, dass die neuen Vorschriften für Monza noch mehr Sicherheit gewährleisten."

Für den GP Italien schreibt der Reifenlieferant höhere Startdrücke und niedrigere Sturzwerte vor. Dadurch sollen die Reifenflanken entlastet werden. "Die hohen Reifendrücke werden vor allem in der Outlap und in ersten darauf folgenden Runden für ein anderes Gefühl sorgen", sagt Perez. Hülkenberg glaubt dagegen nicht an große Auswirkungen.

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