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Setup-Fehler bei Grosjean

Problem schon auf dem Weg zum Start

Romain Grosjean Lotus GP Australien 2013 Foto: xpb 27 Bilder

Kimi Räikkönen Erster, Romain Grosjean Zehnter. Der eine absolvierte die Renndistanz des GP Australien mit zwei Boxenstopps, der andere mit einem mehr. Grosjean entschuldigt sich mit einem Setup-Fehler. "Ich habe es schon auf der Fahrt zum Startplatz gespürt."

21.03.2013 Michael Schmidt

Dieser Fall schreit nach Erklärungen. Kimi Räikkönen gewann den ersten Grand Prix des Jahres souverän. Sein Teamkollege Romain Grosjean kam mit 82 Sekunden Rückstand als Zehnter ins Ziel. Der Franzose brauchte auch noch einen Stopp mehr als der Sieger. Danach fragten sich alle: Lag es am Fahrer, am Setup oder den Umständen?

Romain Grosjean liefert die Antwort: "Es war das Setup. Es war nicht so, wie es eigentlich sein sollte. Ich hatte wie Kimi mit einem Zweistopprennen geplant. Doch daran war nicht zu denken. Am Anfang hatte ich tierisches Untersteuern, zum Schluss schlimmes Übersteuern."

Kurve zwei ging nicht mal voll

Grosjean wusste schon vor dem Start, dass es nicht sein Rennen werden würde. "Ich habe das Problem bei der Fahrt auf den Startplatz gespürt. Da konnte ich Kurve zwei nicht voll fahren. Das geht normalerweise easy." Was sich da genau in der Fahrzeugabstimmung verschoben hatte, wollte Grosjean nicht sagen.

Technikchef James Allison erklärte: "Die Hinterreifen haben zu stark abgebaut." Sämtliche Eingriffe aus dem Cockpit oder bei den Boxenstopps blieben erfolglos. Grosjean: "Wir haben den Frontflügel verstellt, aber es hat nichts genutzt."

Lotus umgekehrt zu Red Bull

Grosjean tröstet sich damit, dass er offenbar in einem guten Rennauto sitzt. "Es gibt keinen Grund, warum wir in Malaysia nicht auch stark aussehen sollten. Das Auto ist auf Reifenschonen ausgelegt. Gut, Red Bull war wahnsinnig schnell in der Qualifikation, aber die Reifen haben nach der schnellen Runde auch schlimm ausgesehen. Bei uns war es umgekehrt."

Der Lotus-Pilot vergleicht den Absturz der Red Bull ein bisschen mit der Situation von Mercedes im Vorjahr: "Die waren anfangs auch schnell auf eine Runde, haben im Rennen aber die Reifen verheizt." Grosjean will Red Bull trotzdem nicht abschreiben. "Die werden das hinkriegen. Hier in Malaysia beginnt das Spiel von vorne. Bei den hohen Temperaturen könnte alles anders laufen. Die ersten vier Autos liegen sehr eng zusammen. Und wir gehören zum Glück dazu."

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