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Sicherheitsdebatte

Mosley warnt Fahrer

Foto: Foto: dpa

Max Mosley fordert, dass sich die Fahrergewerkschaft GPDA in Sicherheitsfragen mehr zurückhält. Der FIA-Chef hält die Piloten bei der Planung von Rennstrecken für nicht kompetent.

20.12.2006

Die Ankündigung von Fahrer-Gewerkschaftssprecher Ralf Schumacher, man werde demnächst wegen mangelnder Sicherheit an einigen Rennstrecken streiken, ist dem selbsternannten obersten Sicherheitswächter des Automobilsports sauer aufgestoßen. "Die Dinge sind heute so komplex. Das Thema Sicherheit ist bei weitem zu kompliziert, um sie jemand anderem als den Spezialisten zu überlassen", sagt Mosley.

Der FIA-Chef fordert von den Fahrern klar die Oberherrschaft über das Sicherheitsthema ein: "Wir können nicht zwei Behörden haben, die den Streckenbetreibern sagen, was sie zu tun haben. Wir hören uns immer an, was die Fahrer zu sagen haben, aber die Entscheidung muss bei uns liegen."

Mosley und die Fahrer: Ständiges Tauziehen

Mosley reagiert mit seinem Statement auf die Ankündigung der Streckenbetreiber in Barcelona, einige Kurven umzubauen. Die GPDA hatte zuletzt dringend gefordert, die Strecken von Valencia und Barcelona den Sicherheits-Standards anzupassen, die auch bei den GP-Wochenenden gelten.

Mosley und die GPDA rasselten zuletzt im September aneinander, als die Fahrer die Auslaufzonen in Monza bemängelten. Der FIA-Chef nahm den Veranstalter in Schutz. Dieser hatte erst kurz zuvor speziell entwickelte Aufprallschutzwände installieren lassen.

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