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Siegerliste Formel 1 Monza: Schumacher ist der König im Park

Michael Schumacher

Seit 1950 werden in Monza Formel 1-Rennen ausgetragen. Nur 1980 wurde der italienische Grand Prix nach Imola verlegt, weil Monza einfach zu gefährlich wurde. Die meisten Sieg im Königlichen Park konnte ein Deutscher einfahren.

Auch wenn die Strecke in Monza über die Jahre stark verändert wurde, hat sie nur wenig von ihrem Reiz verloren. Zwar wurden die Steilkurven, die in den 50er Jahren zum Markenzeichen Monzas wurden, aus der Streckenführung entfernt, die Top-Speeds von 350 km/h sind aber immer noch die schnellsten im Rennkalender. Der Vollgasanteil von 70 Prozent sucht ebenfalls seinesgleichen.

In puncto Sicherheit hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Viele berühmte Piloten haben auf dem Highspeed-Kurs ihr Leben gelassen. Alberto Ascari, Wolfgang Graf Berghe von Trips und Jochen Rindt sind wohl die bekanntesten Opfer. 1980 wurde der italienische Grand Prix auch aus Sicherheitsgründen von Monza nach Imola verlegt. Es sollte der einzige Ausfall in der langen Geschichte der Strecke sein. Nach zahlreichen Umbauten hat Monza mittlerweile einen hohen Sicherheitsstandard erreicht.

Schumacher und Ferrari dominieren

In den Siegerlisten konnte sich wie auf so vielen anderen Strecken Michael Schumacher am häufigsten verewigen. Der Deutsche Rekordweltmeister gewann im roten Auto gleich fünf Mal beim Ferrari-Heimspiel. Der erfolgreichste Pilot aus den frühen Tagen ist Sterling Moss, der sich drei Monza-Siege sicherte. Auch Ronnie Peterson, der 1978 in Monza tödlich verunglückte, Nelson Piquet und Alain Prost verbuchten drei Erfolge im Königlichen Park.

Bei den Motorenherstellern dominiert Ferrari das Bild. 16 Mal gewannen die Italiener mit vor heimischer Kulisse den Klassiker. 2008 gewann Ferrari als Motorenhersteller sogar zum 17. Mal. Allerdings saß Sebastian Vettel nicht in einem roten Auto, sondern im Toro Rosso, der nur mit italienischen Triebwerken ausgestattet war.

Alle Sieger von Monza
Jahr Fahrer Team
1950 Giuseppe Farina Alfa Romeo
1951 Alberto Ascari Ferrari
1952 Alberto Ascari Ferrari
1953 Juan Manuel Fangio Maserati
1954 Juan Manuel Fangio Mercedes-Benz
1955 Juan Manuel Fangio Mercedes-Benz
1956 Stirling Moss Maserati
1957 Stirling Moss Vanwall
1958 Tony Brooks Vanwall
1959 Stirling Moss Cooper-Climax
1960 Phil Hill Ferrari
1961 Phil Hill Ferrari
1962 Graham Hill BRM
1963 Jim Clark Lotus-Climax
1964 John Surtees Ferrari
1965 Jackie Stewart BRM
1966 Ludovico Scarfiotti Ferrari
1967 John Surtees Honda
1968 Denis Hulme McLaren-Ford
1969 Jackie Stewart Matra-Ford
1970 Clay Regazzoni Ferrari
1971 Peter Gethin BRM
1972 Emerson Fittipaldi Lotus-Ford
1973 Ronnie Peterson Lotus-Ford
1974 Ronnie Peterson Lotus-Ford
1975 Clay Regazzoni Ferrari
1976 Ronnie Peterson March-Ford
1977 Mario Andretti Lotus-Ford
1978 Niki Lauda Brabham-Alfa
1979 Jody Scheckter Ferrari
1981 Alain Prost Renault
1982 René Arnoux Renault
1983 Nelson Piquet Brabham-BMW
1984 Niki Lauda McLaren-TAG-Porsche
1985 Alain Prost McLaren-TAG-Porsche
1986 Nelson Piquet Williams-Honda
1987 Nelson Piquet Williams-Honda
1988 Gerhard Berger Ferrari
1989 Alain Prost McLaren-Honda
1990 Ayrton Senna McLaren-Honda
1991 Nigel Mansell Williams-Renault
1992 Ayrton Senna McLaren-Honda
1993 Damon Hill Williams-Renault
1994 Damon Hill Williams-Renault
1995 Johnny Herbert Benetton-Renault
1996 Michael Schumacher Ferrari
1997 David Coulthard McLaren-Mercedes
1998 Michael Schumacher Ferrari
1999 Heinz-Harald Frentzen Jordan-Mugen
2000 Michael Schumacher Ferrari
2001 Juan Pablo Montoya Williams-BMW
2002 Rubens Barrichello Ferrari
2003 Michael Schumacher Ferrari
2004 Rubens Barrichello Ferrari
2005 Juan Pablo Montoya McLaren-Mercedes
2006 Michael Schumacher Ferrari
2007 Fernando Alonso McLaren-Mercedes
2008 Sebastian Vettel Toro Rosso-Ferrari
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