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Silverstone Grand Prix wackelt

Foto: dpa

Formel-1-Zampano Bernie Ecclestone fordert nicht nur den Umbau der Anlage in Silverstone, sondern auch mehr Geld von den Veranstaltern. Bis 2009 ist der Grand Prix von Großbritannien noch gesichert.

06.02.2008 Bianca Leppert

Während bereits ein konkreter Plan für den Umbau der veralteten Strecke besteht, ist man sich über die Finanzen noch nicht einig. "Es gibt zwei Dinge zu klären", sagte Bernie Ecclestone der englischen Zeitung Telegraph. "Sie müssen zum einen die Anlage umbauen und zum anderen den Marktpreis zahlen. Ich verlange nichts anderes als in jedem anderen Land, nicht mehr und nicht weniger."

Großbritannien-GP nicht lukrativ

Laut Telegraph zahlte Großbritannien im vergangenen Jahr rund 10,7 Millionen Euro, um den Grand Prix ausrichten zu dürfen. An Ländern wie China oder Indien, wo die Formel 1 2010 zum ersten Mal gastiert, verdient Ecclestone das Doppelte. Dort ist die finanzielle Unterstützung aus der Politik um ein Vielfaches größer.

In jedem Fall muss sich der British Racing Drivers’ Club (BRDC), dem das Gelände gehört, schnell eine Lösung einfallen lassen. Soll es auch über das Jahr 2009 hinaus einen Grand Prix in Großbritannien geben, muss der Vertrag innerhalb weniger Monate unterschrieben werden.

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