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Singapur-Crash

Grosjean mit fast perfekter Piquet-Kopie

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Renault-Pilot Romain Grosjean hat im ersten Freien Training von Singapur für den Lacher des Tages gesorgt. Genau wie Vorgänger Nelson Piquet im Vorjahr drehte der Franzose seinen Renault in die Mauer – allerdings nicht ganz perfekt.

25.09.2009 Tobias Grüner

Da sage noch mal jemand, in den Freien Trainings passiere nichts. Romain Grosjean bewies am Freitagabend (25.9.) in Singapur das Gegenteil. Am Ausgang von Kurve 14 verlor der Youngster die Kontrolle über seinen Renault und drehte sich in die gegenüberliegende Mauer. Ein Jahr zuvor schaffte Nelson Piquet das gleiche Kunststück. Allerdings agierte der Brasilianer damals auf Befehl.

Grosjean kopiert Piquet

Grosjean suchte sich für die Crash-Kopie exakt die gleiche Stelle aus wie sein brasilianischer Vorgänger. 2008 befahl die Renault-Führung, dass Piquet in Kurve 17 die Kontrolle über seinen Renault verliert. Allerdings passten die zurückgelegten Runden nicht ganz zusammen. Grosjean fuhr zuvor neun Runden, Piquet wartete bis zum 14. Umlauf.

Auch in der Folge des Unfalls weichen die Ereignisse voneinander ab. Im Anschluss an den Grosjean-Unfall fast exakt zur Trainingshalbzeit kam nicht das Safety-Car auf die Strecke, sondern rote Flaggen sorgten für einen zehnminütigen Trainingsabbruch.

Auch der Verlauf des Crashs war nicht ganz perfekt kopiert. Bevor sich das Auto komplett um die eigene Achse drehen konnte, schlug Grosjean mit den Hinterreifen zunächst an der rechten Bande an. Dem Renault fehlte anschließend der Schwung um sich Piquet-mäßig mit dem Heck auf der anderen Seite in die Wand zu schmeißen. So demolierte sich Grosjean hauptsächlich die Nase bei der unfreiwilligen Einlage. Der Schaden war somit ungleich geringer. An eine Weiterfahrt war allerdings ebenfalls nicht zu denken.

Dabei war es lange Zeit fraglich, ob Grosjean überhaupt antreten kann. Mit einem verdorbenen Magen lag der 23-Jährige den halben Donnerstag flach. Erst kurz vor dem Training meldete sich der Renault-Pilot fit zum Dienst.

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