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Singapur-Experte Sebastian Vettel

„Hätte gerne eine Klimaanlage im Auto“

Sebastian Vettel - Ferrari - Formel 1 - GP Singapur - 15. September 2016 Foto: sutton-images.com 86 Bilder

Vier Mal konnte Sebastian Vettel schon in Singapur gewinnen. Der Deutsche hofft auch in diesem Jahr wieder auf einen Ausrutscher der Silberpfeile. Den Gerüchten um eine Ferrari-Verpflichtung von Paddy Lowe erteilte der Heppenheimer eine Absage.

15.09.2016 Tobias Grüner

Sebastian Vettel kommt jedes Jahr gerne wieder nach Singapur. Das liegt nicht nur daran, dass er mit 4 Erfolgen der Rekordsieger beim Flutlichtrennen ist. „Mir gefällt es hier einfach“, strahlte der Deutsche schon am Donnerstag (15.9.2016). „Die Strecke macht einfach Spaß. Warum es hier immer so gut läuft, kann ich auch nicht erklären. Eine Abkürzung kenne ich jedenfalls nicht.“

Vettel glaubt immer an Sieg-Chance

Zuletzt präsentierte sich Ferrari in Monza wieder als zweite Kraft hinter Mercedes. Gerne würde Vettel auch die Silberpfeile mal wieder herausfordern. Zuletzt gelang das vor genau 12 Monaten in Singapur. „Da hatten sie Probleme. Aber es gibt keine Garantie, dass es jetzt wieder so ist. Sie sind sicher der Favorit. Die Chance ist aber da, dass die Abstände kleiner werden.“

Er sei nicht mit besonders hohen Erwartungen nach Südostasien gereist, erklärte Vettel: „Wir wollen immer gewinnen. Ich schaue da nicht, ob die Strecke nun besser oder schlechter passt. Selbst wenn man auf Platz 5 startet, gibt es immer die Chance, dass die 4 Autos vor einem in der ersten Kurve zusammenstoßen. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht besonders hoch ist.“

Obwohl Ferrari dieses Jahr noch kein Rennen gewonnen hat, will Vettel die Situation nicht schlechter reden als sie ist. „Das war sicher keine besonders tolle Saison. Aber richtig schlecht war es auch nicht“, verteidigte er sein Team. „Wir haben letztes Jahr den Rückstand reduziert. Leider ist die Lücke zu Mercedes immer noch da – manchmal größer, manchmal kleiner.“

Paddy Lowe nicht verfügbar für Ferrari

Ein Thema in der Presserunde des vierfachen Weltmeisters war auch der von auto motor und sport aufgedeckte Aufhängungstrick am Silberpfeil. Vettel zeigte sich davon nicht beeindruckt. „Inwieweit das am Rande der Legalität ist, kann ich nicht beurteilen. Aber wenn man so etwas hat, will man es natürlich so lange wie möglich ausnutzen. Wir haben übrigens auch einige clevere Dinge am Auto, die man nicht sieht.“

Natürlich wurde Vettel auch gleich zu den Gerüchten gefragt, dass Paddy Lowe, der Technikchef von Mercedes, zu Ferrari wechseln könnte: „Wenn ein Mann seines Kalibers verfügbar ist, muss man natürlich darüber nachdenken. Aber meines Wissens ist er nicht verfügbar.“

Auch die neuen Eigentümer der Formel 1 von Liberty Media waren am Donnerstag im Fahrerlager von Singapur ein Thema. „Ich glaube nicht, dass sie viel Einfluss auf die Autos haben. Aber wenn, dann würde ich mir doppelt so viele Zylinder und weniger komplizierte Elektronik wünschen. Und vielleicht eine Klimaanlage. Die könnte man hier in Singapur gut gebrauchen.“

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