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Skiunfall von Michael Schumacher

Sturz offenbar mehrfach gefilmt

MIchael & Corinna Schumachaer - Formel 1 2012 Foto: xpb 153 Bilder

Der Skiunfall von Michael Schumacher wurde offenbar mehrfach gefilmt. Eine Aufnahme des verhängnisvollen Sturzes stammt von der Helmkamera des siebenmaligen Formel 1-Champions. Weiteres Videomaterial entstand völlig zufällig und gibt angeblich Aufschluss zu Schumachers Fahrweise.

05.01.2014 Tobias Grüner

Während Neues zum Gesundheitszustand des 45-Jährigen, der im Universitätsklinikum von Grenoble behandelt wird, Mangelware ist, scheint beim Unfallhergang etwas Licht ins Dunkel zu kommen.

Schumacher trug beim Unfall eine Helmkamera

Medienberichten zufolge hat Michael Schumacher bei seinem Sturz eine Helmkamera getragen. Diese wurde von seiner Familie den Ermittlungsbehörden übergeben. Man erhofft sich dadurch Klarheit, wie es zum Unfall kommen konnte.

Unerwartete Hilfe dabei könnten die Ermittler laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Spiegel" von einem Augenzeugen erhalten, der mit seinem Mobiltelefon zufällig filmte, wie ein Skifahrer auf einer unpräperierten Piste im französischen Nobel-Skigebiet Méribel zu Fall kommt. Dabei handelt es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um Michael Schumacher

"Gemächlich unterwegs und nicht schneller als 20 km/h"

Der Kerpener soll vor seinem Sturz auf einen Felsen "eher gemächlich" und nicht schneller als 20 km/h unterwegs gewesen sein - diese Aussage deckt sich mit dem Bericht von Schumachers Managerin Sabine Kehm, die ein zu hohes Tempo als Unfallursache ausschloss.

Der Zustand des siebenmaligen Formel 1-Weltmeiters ist weiterhin kritisch, aber stabil. Schumacher liegt seit seinem Unfall am 29. Dezember 2013 in einem künstlichen Koma.

Keine Nachrichten sind gute Nachrichten

Die Formel 1-Welt blickt weiter mit Sorge nach Grenoble. Am Neujahrstag machte Schumacher-Managerin Sabine Kehm den Fans noch etwas Hoffnung. Die Lage habe sich nach der zweiten Operation am Montagabend stabilisiert. Allerdings sei die Situation nach wie vor kritisch.

Jede Stunde ohne Verschlechterung sei positiv, hatten die Ärzte in ihren Pressekonferenzen immer wieder betont. Somit muss man es wohl auch als gutes Zeichen ansehen, dass am Donnerstag (2.1.2014) keine neuen Meldungen aus Grenoble zu hören waren. Weder gab es neue Diagnosen der Ärzte, noch gab Kehm ein weiteres Statement ab.
 
Die Fans würden jedoch gerne wissen, wie es weitergeht. Doch Prognosen sind nach wie vor reine Spekulation. Entsprechend vorsichtig hatten sich die Mediziner bisher auch immer ausgedrückt. Schumis Anhänger, die immer noch zahlreich vor der Universitätsklinik ausharren, müssen sich also noch etwas länger in Geduld üben. Auch die Familie von Michael Schumacher ist immer noch in der Klinik in Grenoble, um dem schwer verletzten Rennfahrer beizustehen.

Schumacher bei Zwischenlandung intubiert

Mittlerweile ist in verschiedenen Medien ein Foto der Rettungsaktion veröffentlicht worden, das von einem anderen Skifahrer aus einer Gondel geschossen wurde. Darauf ist die Unfallstelle zu sehen. Auf dem kleinen Abschnitt zwischen den präparierten Pisten hatte Neuschnee über Nacht die scharfkantigen Felsen versteckt. Kehm hatte immer wieder betont, dass Schumacher nach Augenzeugenberichten nicht besonders schnell unterwegs war. "Es ist großes, großes Pech", wird Kehm von "Bild" zitiert.
 
Wie die Bild-Zeitung weiter berichtet, habe Schumacher zuvor einem gestürzten Mädchen auf die Beine geholfen und sei dann in den Tiefschneebereich gefahren. Nach dem Aufprall auf dem Felsen habe der Formel 1-Star zunächst an der Schläfe geblutet. Beim Abtransport war er noch nicht beatmet. Erst nach einem Kollaps während des Fluges entschieden sich die Retter den prominenten Patienten zu intubieren.

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