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Spa-Motor in Monza

Vettel wartet mit sechstem Motor

Sebastian Vettel - Red Bull - Formel 1 - GP Belgien - Spa-Francorchamps - 22. August 2014 Foto: ams 18 Bilder

Sebastian Vettel zieht seinen Motor-Joker in Monza nicht. Der Weltmeister fährt den Motor, der in Spa nach 77 Kilometern ausgebaut wurde. Also Triebwerk Nummer 5. Vettel will bis zum GP Russland warten, bis er seinen sechsten Motor einsetzt und damit eine Strafversetzung in Kauf nimmt.

04.09.2014 Michael Schmidt

Bei Sebastian Vettel ist in Monza alles neu. Der Weltmeister tritt mit Chassis Nummer 04 und Motor Nummer 5 an. Die Karbonröhre soll das Problem lösen, das Vettel zuletzt umtrieb. Er war schnell im Regen, aber nicht auf trockener Fahrbahn. Das sind Indizien für ein weiches Chassis. Ob der Chassistausch eine gute Nachricht ist, werden wir erst am Sonntag wissen.

Renault hatte für Vettel auf jeden Fall eine gute Nachricht parat. Der Motor, der in Spa nach nur 77 Kilometern wegen eines gebrochenen Auspuffs getauscht werden musste, ist gesund. Eine defekte Zündkerze hatte das Problem verursacht. Dadurch gelangte unverbrannter Kraftstoff in den Auspuff. In Monza kommt das immer noch relativ neue Spa-Triebwerk wieder zum Einsatz, und zwar schon ab dem Freitagstraining.

Vettel plant Motor-Strafe für Russland ein

Damit ist auch die Frage beantwortet, wann Vettel und Red Bull den Einsatz des sechsten Motors planen, der eine Strafversetzung in der Startaufstellung bedeutet. "Wir versuchen mit dem Motor die nächsten drei Wochenenden zu überstehen", sagt Vettel. Also Monza, Singapur und Suzuka. Dabei kommen rund 2.400 Kilometer zusammen. Mindestens 3.500 Kilometer sind Pflicht.

Damit könnte der fünfte Motor locker auch noch ein viertes Rennen überstehen. Doch es es ist sinnvoller, die Strafe beim GP Russland einzuplanen als drei Wochen später in Austin. Der Kurs in Sochi ist die schnellere Strecke. Damit sinken die Chancen für Red Bull, und eine Strafe tut nicht so weh. Außerdem bietet Sochi mehr Überholstellen als Austin.

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