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Spannung am Sonntag

Vettel-Gegner versprechen Attacke

Lewis Hamilton - GP Abu Dhabi - Qualifying - 12.11.2011 Foto: dpa 69 Bilder

Sebastian Vettel wird für seine Gegner zum Schreckgespenst. Zum 14. Mal startet der Red Bull-Pilot von der Pole Position. Doch Lewis Hamilton, Jenson Button, Fernando Alonso und Mark Webber lassen sich ihren Optimismus nicht nehmen. Sie reden sich am Abend vor dem Rennen die Welt schön.

12.11.2011 Michael Schmidt

Wenn Sebastian Vettel auf die Pole Position fährt, dann klammern sich die Gegner immer an einen Strohhalm. Die exorbitante Steigerung nach einem verpatzten Freitagstraining nährte die Hoffnung, dass der Weltmeister der Trainingsbestzeit zuliebe vielleicht ein bisschen zuviel Richtung Qualifikation und zu wenig Richtung Rennen gearbeitet habe. Vettel winkt ab: "Die Punkte gibt es morgen im Rennen. Wer so denkt, denkt falsch."

Button spekuliert auf Red Bull-Fehler

Die zweite Steilvorlage für die Verlierer gab Vettel selbst. "Ich habe wegen meines Unfalls im zweiten Training keinen richtigen Dauerlauf gefahren." Jenson Button setzt in diesem Punkt an. "Seb hat keine Rennsimulation mit den weichen Reifen abgespult. Ich glaube, wir sind im Rennen ein bisschen besser aufgestellt als die Red Bull."

Da schwingt der Hintergedanke mit, Vettel möge sich mit dem Reifenverschleiß so verschätzen wie in Suzuka, wo Button das Rennen gewann, weil die Red Bull zu früh ihre Hinterreifen ruinierten. "Suzuka wird uns nicht mehr passieren. Wir kennen die Gründe und haben daraus gelernt", winkt Vettel ab.

Hamilton: "Bremse nicht für Vettel"

Auch Lewis Hamilton sieht eine gute Chance auf seinen dritten Sieg in diesem Jahr. "Ich bin die beste Rennsimulation seit langem gefahren. Das gibt mir Mut. Außerdem fühle ich mich klarer im Kopf als bei den letzten Rennen. Es gab keine Strafen und keinen Pannen. Das ist gut für mein Selbstvertrauen."

Mark Webber glaubt, dass genau das die Schwäche von Hamilton sein wird. "Lewis schwankt zwischen Attacke und Defensive, weil er alles richtig machen will." Der Australier betrachtet Hamilton als seinen Verbündeten. "Lewis wird in der ersten Runde ohne Rücksicht auf Verluste da vorne für Unruhe sorgen. Das kann mich nach vorne bringen." Was indirekt von dem McLaren-Piloten bestätigt wird. "Letztes Jahr habe ich in der ersten Kurve zu früh gebremst, um Vettel nicht ins Auto zu fahren. Diesmal werde ich nicht für ihn zu früh bremsen."

Ferrari setzt auf Reifen-Strategie

Auch Fernando Alonso redet sich vom fünften Startplatz die Welt ein bisschen schöner als sie ist. "Wir sind nur eine halbe Sekunde von der Pole Position weg. Weniger als sonst. Da wir im Rennen immer stärker sind, könnten wir diesmal um die vorderen Positionen mitkämpfen."

Der Spanier sieht einen möglichen Schlüssel in der Strategie. "Morgen geht das Rennen noch weiter in die Nacht als die Qualifikation. Dann fallen die Temperaturen nicht um drei, sondern um acht Grad. Da wird es mit dem harten Reifen vom Aufwärmen her schon kritisch. Es kommt also darauf an, zu welchem Zeitpunkt des Rennens man die harte Mischung einsetzt." Alonsos Einwand lässt darauf schließen, dass Ferrari sich dafür den Mittelturn ausgesucht hat.

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