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Sparkurs

Mosley trifft Teamvertreter

Foto: dpa

Angesichts der globalen Wirtschaftskrise will sich Automobilweltverbands-Präsident Max Mosley noch vor Saisonschluss mit den Mitgliedern der Formel-1-Teamvereinigung FOTA treffen, um die Kosten der Königsklasse zu senken.

08.10.2008

Wie der Weltverband FIA am Mittwoch (8.10.) nach einem Gespräch Mosleys mit FOTA-Präsident und Ferrari-Chef Luca di Montezemolo in Nizza bekanntgab, soll das Meeting nach dem Großen Preis von China erfolgen, der in anderthalb Wochen in Shanghai stattfinden wird. Eine deutliche und dringende Kostenreduzierung wird einer der Hauptpunkte sein.

Ernsthafte Situation für F1

In einem Interview mit dem britischen Radiosender BBC sagte Mosley, dass kleinere Teams wegen der Kostenspirale bedroht seien. Sollten drei Rennställe aussteigen und nur noch 14 Wagen dabei sein, wäre es kein glaubwürdiges Starterfeld mehr, meinte der FIA-Chef und sprach insgesamt von einer sehr ernsthaften Situation. Wenn man diese bis 2010 nicht geregelt bekomme, "werden wir in ernsthaften Schwierigkeiten sein". In dieser Saison hatte Super Aguri vorzeitig das Handtuch geworfen, nachdem die Japaner vergeblich nach Geldgebern gesucht hatten.

Das World Council hatte Mosley am Dienstag einstimmig Handlungsfreiheit bezüglich der Verhandlungen mit der Team-Vereinigung über die Kostenreduzierungen für die WM 2010 erteilt. Sollten die Gespräche mit den Rennställen scheitern, werde die FIA den Teams die notwendigen Maßnahmen auferlegen, um dieses Ziel zu erreichen, hatte es in einer Pressemitteilung geheißen.

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