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Spekulation um Massa-Ersatz

Schumacher fühlt sich fit genug

Foto: dpa

Michael Schumacher schweigt weiter zu einem möglichen Comeback nach dem Unfall von Felipe Massa. Doch offenbar würde sich der 40-Jährige körperlich fit genug fühlen, um in der Formel 1 in einem guten Auto sogar wieder vorne mitzufahren.

28.07.2009

Zumindest sagte er das vor rund zwei Wochen beim Großen Preis von Deutschland auf dem Nürburgring in einem Interview mit der Illustrierten "Bunte". "Rein vom Kopf her und wie ich mich körperlich fühle, könnte man das Gefühl haben, dass ich noch um den Sieg mitfahren könnte."

Der Rekordweltmeister schließt einen Einsatz anstelle des verunglückten Felipe Massa in den kommenden Formel-1-Rennen nicht kategorisch aus. Es sei in erster Linie Ferraris Entscheidung, sagte Schumachers Sprecherin, Sabine Kehm, am Dienstag (28.7.). "Und wenn Ferrari auf Michael zukommt, wird er sich damit auseinandersetzen", erklärte sie. Bis zum nächsten Formel-1-Rennen am 23. August in Valencia bleibt der Scuderia genügend Zeit für eine Entscheidung. Aufgrund des Testverbots während der Saison ist keine Eile geboten.

Lauda hält Schumi für den besten Kandidaten

Nach dem Ausfall Massas forderte nicht nur Ex-Champion und Ferrari-Fahrer Niki Lauda den Einsatz des 250-maligen Grand-Prix-Starters und 91-maligen Rennsiegers. "Ganz einfach: Von allen verfügbaren Fahrern, allem, was es an Möglichkeiten gibt, ist Michael ganz klar der Beste", sagte Lauda auf der Internetseite der "Bild"-Zeitung.

Schumacher gehöre zudem zum Ferrari-Team. Nachdem der Kerpener am 22. Oktober 2006 sein letztes Formel-1-Rennen bestritt, arbeitet der mittlerweile 40-Jährige, der in den nächsten Tagen kein Statement abgeben will, bis dato als Berater des Teams. Gefahren ist er den aktuellen Rennwagen noch nicht, nicht einmal bei einem Test.

Schumacher besser als Gené und Badoer?

Allerdings: Der erst 19-jährige Jaime Alguersuari steuerte am vergangenen Wochenende - bis auf zwei kurze Aerodynamik-Tests - sogar zum allerersten Mal ein 730 PS leistendes Rennauto. Im Gegensatz zu dem Debütanten könnte Schumacher auf eine beispiellose Grand-Prix-Erfahrung bauen, inklusive sieben Weltmeister-Titel. Seit dem Ende seiner Vierrad-Karriere frönt der Fitness-Freak vor allem seiner Motorrad-Leidenschaft. Im Februar stürzte er jedoch schwer mit seinem Zweirad, eine wochenlange Trainingspause war die Folge. Bis heute ist nicht wirklich bekannt, welche Blessuren sich Schumacher damals zugezogen hatte.

Für Lauda steht jedenfalls fest, dass die beiden etatmäßigen Ferrari-Testfahrer Luca Badoer und Marc Gené an Schumacher nicht heran kämen. Die Statistik belegt das: Der Italiener Badoer (Alter: 38) verbuchte 48 Grand-Prix-Rennen, Siege: Fehlanzeige. Und Gené? Der 35-jährige Spanier kommt auf 36 Starts, ebenfalls ohne Sieg. Laudas Fazit: "Michael ist immer noch der Beste, er ist in allen Bereichen eine Klasse für sich." Der Österreicher meinte, dass Ferrari-Boss Luca di Montezemolo und auch Teamchef Stefano Domenicali "genauso wie ich" denken. "Die haben Ahnung. Die überlegen zurzeit ganz genau, was sie jetzt machen."

Weiter Spekulation über frühzeitigen Alonso-Wechsel

In Spanien wird derweil über eine andere Variante spekuliert: Demnach könnte Fernando Alonso, bereits ausgestattet mit einem Vorvertrag, bereits vorzeitig zur Scuderia wechseln. Zumal Renault wegen des Reifen-Vorfalls in Budapest für Alonsos Heimrennen suspendiert ist, die Berufung steht noch aus. "Ich weiß, dass alle wissen wollen, was Ferrari nun machen will", erklärte Ferrari-Präsident di Montezemolo. "Ich bin mir sicher, dass wir die richtige Wahl treffen werden." Spätestens dann dürfte sich auch Schumacher wieder äußern.

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