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Spekulationen

Michael Schumacher zu Mercedes GP

Michael Schumacher Foto: dpa 13 Bilder

Die Spekulationen um ein Formel-1-Comeback von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher beim neuen Team Mercedes GP reißen nicht ab. "Ich weiß, dass Michael beim Saisonfinale in Abu Dhabi mit Dieter Zetsche und Norbert Haug gesprochen hat", sagte
Schumachers Manager Willi Weber der Deutschen Presse-Agentur dpa am Sonntag (22.11.).

23.11.2009

Der ehemalige Teamchef Eddie Jordan hatte gegenüber dem englischen Sender "BBC Sport" erklärt, Schumacher habe sich bei dem Rennen in den Vereinigten Arabischen Emiraten Anfang November mit dem Daimler-Vorstandsvorsitzenden Zetsche, Mercedes-Motorsportchef Haug und Brawn-GP-Besitzer Ross Brawn getroffen.

Haug verspricht Überraschung bei der Fahrerwahl

Haug wich einer klaren Aussage zu dem Top-Thema aus. "Lassen Sie sich überraschen. Ich bin ziemlich sicher, dass unsere Wahl Ihnen und Ihren Lesern gefallen wird", sagte er "Bild am Sonntag" in einem Interview. Es gebe immer Spekulationen in diesem Sport und natürlich besonders dann, wenn die Cockpits noch nicht besetzt seien. "Und es gibt Träume, und das ist auch gut so", sagte der Mercedes-Mann. "In Erfüllung gehen diese Träume deshalb noch lange nicht."

Schumacher hat bei Ferrari noch nicht unterschrieben

Jordan, für den Schumacher im August 1991 in Belgien im Alter von 22 Jahren seinen ersten Grand Prix bestritt, sagte indes: "Die Möglichkeit, dass Michael für Mercedes fährt, wird aktiv verfolgt und ich glaube, dass dies auch passiert." Der Ire geht davon aus, dass
der siebenmalige Champion aus Kerpen bei Mercedes GP fahren soll, bis der Vertrag von Wunschkandidat Sebastian Vettel (Heppenheim) mit Red Bull 2011 ende. Weber versicherte: "Ich will die Spekulationen nicht anheizen. Aber es ist legitim, dass Wünsche geäußert werden." Er könne dazu aber nichts sagen und wisse auch nichts Genaues. Schumacher, der am 3. Januar 41 Jahre alt wird, liege ein unterschriftsreifer Vertrag mit Ferrari über die Fortsetzung seiner Tätigkeit als Berater vor. Er wisse jedoch nicht, ob sein Schützling diesen verlängere.

Vorjahres-Comeback aus gesundheitlichen Gründen abgebrochen

Schumachers Pressesprecherin Sabine Kehm hatte die Gerüchteküche mit ihrer Aussage "Im Moment ist eine Rückkehr in die Formel 1 unwahrscheinlich" angeheizt. Vor allem britische Medien rechnen nun für 2010 fest mit einem britisch-deutschen Duell in der Königsklasse. Das weiterhin von den Mercedes mit Motoren belieferte McLaren-Team soll mit seinen beiden englischen Piloten Lewis Hamilton und Jenson Button, den Champions von 2008 und 2009, auf den Brawn GP-Nachfolger Mercedes GP mit Nico Rosberg (Wiesbaden) und Rückkehrer Schumacher treffen. Es gilt als sicher, dass Rosberg nach seinem Abschied von Williams in der neuen Saison im neuen Silberpfeil sitzt, auch wenn
die offizielle Bestätigung noch fehlt. Ein Kandidat für das zweite Cockpit ist Nick Heidfeld (Mönchengladbach) nach dem Ausstieg seines bisherigen Arbeitgebers BMW.

Schumacher musste in der vergangenen Saison seine Comeback-Pläne begraben, weil er nach seinem schweren Motorrad-Unfall im Winter trotz intensiver Vorbereitung gesundheitlich nicht fit für einen Formel-1-Einsatz war. Das Risiko bleibender Schäden im Fall eines Starts wäre zu groß gewesen. Der 91-malige Grand-Prix-Sieger, der 2006 seine Karriere beendet hatte, wollte bei Ferrari eigentlich seinen ehemaligen Teamkollegen Felipe Massa vertreten. Der Brasilianer hatte in der Qualifikation zum Großen Preis von Ungarn am 25. Juli schwere Verletzungen erlitten, nachdem ihn eine Metallfeder am Helm getroffen hatte. Massa konnte danach kein Rennen mehr fahren.

Brawn dementiert

Der Teamchef des neuen Formel-1-Rennstalls Mercedes Grand Prix, Ross Brawn, hat Spekulationen über ein Comeback von Michael Schumacher zurückgewiesen. "Das Thema geistert durch die Medien. Es ist aber nichts dran. Da basteln sich die Medien einen Traum zusammen", sagte Brawn im Interview mit "bild.de". Schumacher habe keine Ambitionen auf eine neue Karriere. "Auch nicht bei uns", sagte Brawn, der den siebenmaligen Weltmeister lange bei Ferrari als Teamchef betreut hatte.

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