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Spielt Williams falsch?

Maldonado glaubt an Sabotage

Pastor Maldonado - GP USA 2013 Foto: xpb 69 Bilder

Pastor Maldonado hat nach dem schlechten Qualifying-Resultat den Verdacht geäußert, dass er von seinem eigenen Team sabotiert wird. Teamchefin Claire Williams dementierte die Vorwürfe ihres Piloten umgehend.

16.11.2013 Tobias Grüner

Pastor Maldonado macht sich weiter bei Williams unbeliebt. Regelmäßig klagt der Pilot über den mangelnden Speed seines Autos. Teamkollege Valtteri Bottas bekam ebenfalls schon sein Fett weg. Maldonado wolle lieber gegen die Superstars fahren und nicht gegen Bottas, hatte der Venezolaner vor ein paar Wochen erklärt. Mit der andauernden Kritik war es nur noch eine Frage der Zeit, bis das Team die Nase voll hat und den Piloten trotz seiner Sponsoren-Millionen endlich vom Hof jagt.

Maldonado wittert Verschwörung

Obwohl mittlerweile klar ist, das Maldonado 2014 nicht mehr für Williams an den Start gehen wird, legte der Südamerikaner in Austin noch einmal nach. Im Qualifying zum GP USA war er schon im Q1 gescheitert. Teamkollege Valtteri Bottas fuhr dagegen locker in das Top Ten-Finale. "Irgendjemand spielt da mit meinen Reifentemperaturen und dem Luftdruck", schimpfte Maldonado bei den TV-Interviews. Auf Nachfrage, wem die Anschuldigungen gelten, schnaufte der Pilot nur: "Fragen Sie das Team."
 
Auch bei den Interviews mit der schreibenden Presse war der Williams-Pilot nicht viel besser gelaunt. "Das Auto hat sich einfach sehr seltsam angefühlt. Ehrlich - so etwas habe ich noch nie in einem Auto gespürt. Es hat zum Beispiel zu einer Seite gezogen. Seit Beginn des Jahres haben wir viele Probleme, vor allem in Sachen Aerodynamik. Aber heute waren das nicht die typischen Probleme. Das war mehr als das. Bisher hat mir keiner gesagt, was los ist."

Teamleitung dementiert Sabotage-Vorwürfe

Die Teamleitung dementierte die Vorwürfe umgehend. "Im Qualifying geht das Adrenalin manchmal mit den Fahrern durch", nahm Teamchefin Claire Williams ihren Fahrer in Schutz. "Ich bin nicht überrascht, dass in solchen Situationen auch mal solche Sachen gesagt werden." Von Sabotage will die Britin aber nichts wissen. "Niemals in der Williams-Historie haben wir so etwas gemacht, noch werden wir so etwas jemals machen. Wir sprechen jetzt mit den Ingenieuren und finden heraus, was los war."

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