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Spionage-Affäre

Carabinieri wollten nicht stören

Foto: dpa 54 Bilder

Die Staatsanwaltschaft Modena hat am Dienstag (11.9.) die Zustellung der Ermittlungsbescheide in der "Spionage-Affäre" für McLaren-Teamchef Ron Dennis und weitere Mitglieder des Formel-1-Teams beim Großen Preis von Italien verteidigt.

11.09.2007

"Dies war ein Entgegenkommen unsererseits", sagte Staatsanwalt Giuseppe Tibis der Zeitung "La Gazzetta dello Sport". Die Polizeibeamten hätten zudem an der Rennstrecke acht Stunden gewartet, um das Qualifikationstraining für den Grand Prix nicht zu stören.

Chance zur Verteidigung

Durch die persönliche Übergabe der Bescheide in Monza hätten die Verdächtigten die Möglichkeit gehabt, einen Verteidiger ihrer Wahl in Italien zu benennen. Da es sich um Ausländer handle, hätte die Staatsanwaltschaft den Verdächtigten ansonsten einen Pflichtverteidiger zuordnen müssen. Tibis widersprach außerdem Meldungen, wonach Polizeibeamte Dennis oder andere McLaren-Mercedes-Teammitglieder in Monza vernommen hätten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt, ob die McLaren-Verantwortlichen die mutmaßlich von dem ehemaligen Ferrari-Techniker Nigel Stepney zugespielten Ferrari-Dokumente angenommen und benutzt haben.

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