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Spionage-Berufung

Frist endet am Freitag

Foto: dpa 54 Bilder

McLaren muss sich entscheiden: Am Freitag (21.9.) um 17.00 Uhr läuft die Frist für die Anmeldung der Berufung gegen das 100 Millionen Dollar-Urteil in der Spionage-Affäre ab.

20.09.2007

Auch wenn sich Teamchef Ron Dennis noch nicht konkret dazu geäußert hat, ist es eher unwahrscheinlich das McLaren noch einmal vor Gericht ziehen wird. Würde das Team alles oder nichts spielen, hätte McLaren am Dienstag wohl nicht die Berufung gegen die Bestrafung bei Ungarn GP zurückgezogen. Außerdem hatten sowohl Dennis als auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug in Interviews angedeutet, endlich einen Schlussstrich unter dieses schwarze Kapitel ziehen zu wollen.

Keine Aussicht auf Strafmilderung

Große Chancen auf einen Erfolg hätten die Silberpfeile wohl sowieso nicht. Noch nie konnte ein Rennstall durch eine Berufung beim Motorsport-Weltverband FIA ein milderes Urteil herbeiführen. Außerdem steht in der Urteilsbegründung nichts, gegen das McLaren konkret vorgehen könnte.

Dennis gab zu: "Es stimmt, dass Mike Coughlan die Dokumente in seinem Haus versteckt hat. Es stimmt, dass Jonathan Neale und Rob Taylor von Coughlan darauf angesprochen wurden, dass er in Besitz von Informationen sei. Es stimmt, dass Coughlan mit unserem Testfahrer Pedro de la Rosa über die in der Urteilsbegründung erwähnten Details diskutiert hat". Außerdem gibt es immer noch keine Beweise dafür, dass die Ferrari-Ideen in die Entwicklung des McLaren eingeflossen sind.

Drohung von Mosley

Die Erkenntnisse des FIA Weltrats seien also korrekt. Nur die Strafe ist nach Ansicht von McLaren und vielen Experten unverhältnismäßig hoch. Für den Fall, dass der Rennstall doch in Berufung gehen will, hat FIA-Präsident Max Mosley bereits angekündigt, dass bei einer Neuverhandlung auch das Gegenteil erreicht werden kann. Soll heißen: Die Strafe könnte noch gravierender ausfallen - von der Bestrafung der Fahrer bis hin zum WM-Ausschluss des Teams.

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