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Spyker

Käufer prüft noch die Bücher

Foto: Dominik Reinhard

Im September soll der Spyker-Verkauf endlich über die Bühne gehen. Momentan prüft der indische Multimillionär Vijay Mallya noch die Bilanzen des niederländischen Teams. Erst wenn alles in Ordnung ist, soll das Geld fließen.

11.09.2007

Für 80 Millionen sollen dann 50 Prozent des Rennstalls den Besitzer wechseln. Die andere Hälfte gehört dem bisherigen Teilhaber Michiel Mol. Zuvor war ein Konsortium von vier Geschäftsleuten aus Abu Dhabi über die Bücher gegangen, hatte aber nur 70 Millionen geboten. Wer hinter dem Projekt steckt ist allerdings nicht bekannt.

Abschluss bis 24. September

Sollte die Buchprüfung von Mallya zu einem positiven Ergebnis kommen, könnte der Deal bereits am 24. September unter Dach und Fach gebracht werden. Die Machtverhältnisse werden dabei nicht ganz paritätisch aufgeteilt. Mallya darf drei Direktoren bestimmen, Mol nur deren zwei.

Der indische Geschäftsmann, dem unter anderem die Brauerei und die Fluglinie "Kingfisher" gehören, hat sich Gerüchten zu Folge bereits bei Bernie Ecclestone Rat eingeholt, welche Teammitglieder 2008 im Rennstall bleiben sollen. Was den zweiten Fahrer neben Adrian Sutil für die kommende Saison angeht, so ist noch keine Entscheidung gefallen.

Fahrerfrage noch offen

Als aussichtsreicher Kandidat gilt Christian Klien. Der Österreicher will nach eigener Aussage kein zweites Jahr die Rolle des Honda-Testfahrers übernehmen. "Du verlierst die Aggressivität, wenn du keine Rennen fährst", beklagte sich Klien zuletzt. Der Österreicher ist aber nicht der Einzige, der auf das Spyker-Cockpit spekuliert.

Bei Teamchef Colin Kolles stehen momentan einige Fahrer Schlange: Unter den Kandidaten ist natürlich auch die aktuelle Nummer zwei Sakon Yamamoto, der mit dem Pfund einer großen Sponsorenunterstützung wuchern kann. Eine weitere Alternative ist Mallyas Landsmann und Spyker Testfahrer Narain Karthikeya. Auch Toro Rosso-Pilot Vitantonio Liuzzi ist noch ohne Auto für die kommende Saison und soll bereits mit Kolles in Kontakt stehen.

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