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Spyker

Winkelhock als Dauerlösung?

Foto: Spyker 7 Bilder

Spyker-Teamchef Colin Kolles setzt großes Vertrauen in den deutschen Formel-1-Debütanten Markus Winkelhock. "Er ist schnell, professionell und ich denke, dass er einen sehr guten Job für das Team machen wird."

19.07.2007

Winkelhock ist zwar vorerst nur für das Heimrennen für das Cockpit bei dem niederländischen Rennstall nominiert, doch auch ein weiteres Engagement ist nicht ausgeschlossen. "Wir werden die Situation nach dem Wochenende wieder bewerten. Wir schauen uns auch andere Fahrer als mögliche permanente Piloten an, Markus ist aber offensichtlich einer davon", sagte Kolles.

Deutsches Duo im Spyker

Der Pilot aus Berglen-Steinach wird passenderweise mit dem Heimrennen seinen ersten Grand Prix in der "Königsklasse" des Motorsports bestreiten. Winkelhock wird dabei an der Seite seines Landsmanns Adrian Sutil aus dem bayrischen Gräfelfing starten. Er befindet sich ebenfalls in seiner Premierensaison. "Wir haben in den beiden eine junge und dynamische Fahrerpaarung, die hungrig auf Erfolg ist", erklärte Kolles. "Sie werden versuchen, die bestmöglichen Resultate herauszufahren."

Winkelhock, dessen Vater Manfred vor 22 Jahren nach einem schweren Unfall bei einem Sportwagen-Rennen im kanadischen Mosport gestorben war, war erst mit 18 Jahren zum Motorsport gekommen. Er sammelte Erfahrungen in der Formel 3 und Formel Renault. Am vergangenen Sonntag war er für Audi im Deutschen Tourenwagen-Masters DTM in Mugello gestartet. Seiner Premiere im orange-farbenen Renner sieht er ungeachtet von bisher nur zweieinhalb Teststunden mit riesiger Freude entgegen: "Das ist eine große Gelegenheit für mich und ich möchte das Beste daraus machen."

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