Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

Startcrash-Serie

Grosjean gelobt Besserung

Webber GP Japan 2012 Foto: xpb 25 Bilder

Romain Grosjean musste sich am Donnerstag unangenehme Fragen stellen lassen. Mit seinen vielen Startcrashs in dieser Saison hat sich der Franzose nicht gerade beliebt gemacht. In Korea musste er sich bei Suzuka-Opfer Mark Webber entschuldigen. Der Australier nahm an.

11.10.2012 Tobias Grüner

Die Besetzung der offiziellen FIA-Pressekonferenz am Donnerstag (11.10.) war brisant. Mit Mark Webber und Romain Grosjean wurden die beiden Streithähne aus Suzuka eingeladen. Am Start zum GP Japan hatte Grosjean den Red Bull des Australier in einen Dreher gezwungen, der alle Aussichten auf ein Podiumsplatz zerstörte.

Webber nimmt Entschuldigung an

Anschließend fand Webber vor den TV-Kameras deutliche Worte für seinen Gegner, der mittlerweile schon acht Mal in dieser Saison Feindkontakt in der Startphase hatte. Anschließend nahm sich der Routinier seinen jüngeren Kontrahenten im Lotus-Pavillon persönlich zur Brust.

Vier Tage später war der größte Rauch schon wieder verzogen. Grosjean entschuldigte sich noch einmal öffentlich für seinen Fehler. Webber verzieh ihm den Fehler und hoffte, dass er daraus seine Lehren zieht. Grosjean gab sich reumütig und sprach von einem Lernprozess, den er durchmache. In Korea hofft er, weitete Zwischenfälle zu vermeiden.

Grosjean will besonders vorsichtig sein

"Mein Ziel ist es natürlich, nicht wieder einen Kontakt zu haben und sehr vorsichtig zu sein", versprach der Sündenbock. In Korea ist die erste Kurve besonders nahe an der Startlinie. Das Feld hat noch weniger Zeit sich zu sortieren. Außerdem folgt direkt im Anschluss eine lange Gerade, in der sicher wieder viele Piloten Angriffe starten. Es wird also sicher wieder eng werden.

"Ich bin mir natürlich der Risiken bewusst", erklärt Grosjean. "Ich bezahle ja auch selbst den Preis für die Fehler. Mein Team ist nicht glücklich, ich bin nicht glücklich. In unserer Fabrik in Enstone arbeiten 500 Leute hart daran, uns ein gutes Auto zu geben. Das ist natürlich nicht gut, wenn ich alles auf den ersten Metern zerstöre."

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden