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Startaufstellung in Austin

Die dreckige Seite der Formel 1

Startübung GP USA Austin 2012 Foto: xpb 89 Bilder

Der Faktor Glück könnte am Start in Austin eine besonders große Rolle spielen. Alle Piloten mit geraden Quali-Platzierungen stehen auf der sehr dreckigen linken Seite der Startaufstellung. Lewis Hamilton hofft, dass hier vor dem Rennen nochmal sauber gemacht wird.

18.11.2012 Tobias Grüner

Nachdem das dritte Training beendet war, durften die Piloten noch einmal auf der Zielgeraden anhalten, um Startübungen zu absolvieren. Die meisten Teams entschieden sich dafür, einen Fahrer auf der linken Seite und einen auf der rechten Seite losfahren zu lassen. Dabei zeigten sich deutliche Differenzen.

"Das wird der größte Unterschied, den man bei einem Start jemals sah", befürchtet Felipe Massa. "Ich habe auf der linken Seite probiert zu starten, und es war schlimmer als auf nasser Strecke." Der Brasilianer geht am Sonntag von Rang sechs ins Rennen - wie alle Piloten mit geraden Startnummern also auf der dreckigen Spur.

Hamilton bittet FIA um Hilfe

Auch Lewis Hamilton, der links neben Sebastian Vettel in der ersten Reihe steht, befürchtet einen Nachteil. "Mein Probestart war wirklich schlecht. Ich bin kaum weggekommen. Dort ist es noch genauso rutschig wie am Freitag, als wir das Wochenende begonnen haben. Der Rest der Strecke bekommt langsam Gummi. Aber dort hat es genau wie in der Boxengasse keinen Grip."

Das Problem liegt an der neuen Strecke. "Die Rennlinie führt auf der anderen Seite vorbei. Deshalb nehmen wir an, dass es innen deutlich rutschiger ist", erklärte Kimi Räikkönen, der direkt hinter Hamiltons McLaren auf Position vier losfährt. Hamilton sieht den Nachteil so groß, dass er die FIA um Mithilfe bittet. "Ich weiß nicht, was sie machen können. Aber sie sollten die Seite wenigstens säubern."

Button sieht als einziger keinen Nachteil

Die deutsche Fraktion hat dagegen Glück gehabt. Alle fünf Fahrer stehen auf ungeraden Startplätzen - also auf der saubereren rechten Seite. Als die Verhandlung im Fall Mark Webber wegen der verpassten Waage noch lief, erklärte Nico Hülkenberg mit einem Grinsen: "Hoffentlich stufen sie ihn nicht zurück. Sonst muss ich auf die andere Seite."

Nur Jenson Button wollte nicht so recht an einen Nachteil der linken Spur glauben, auch wenn er auf Rang zwölf selbst davon betroffen sein könnte. "Ich habe meinen Probestart auf der rechten Seite absolviert und hatte dabei auch nicht besonders viel Grip. Die rechte Seite liegt zwar auf der Rennlinie, aber wir legen dort ja kein Gummi beim Drüberfahren. Es kann sogar sein, dass links mehr Gummi liegt, weil dort mehr Fahrer ihre Startübung absolviert haben."

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