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Startplatz von Toyota

Stefan GP bekommt Toyota-Startplatz nicht

Jarno Trulli Foto: Toyota F1 55 Bilder

Der Serbe Zoran Stefanovich träumt von der Formel 1. Toyota ist bereit, Stefanovich Zeichnungen, Personal, Motoren und Maschinen zu überlassen. Der Startplatz geht aber nicht automatisch an Stefan Grand Prix über.

02.12.2009 Michael Schmidt

Peter Sauber hat die besten Karten auf den 13. Startplatz. Er kann alles bieten, was die FIA und Bernie Ecclestone sehen wollen: ein Team, eine Fabrik, Erfahrung, die Finanzierung. Auch Zoran Stefanovich steht bei Ecclestone hoch im Kurs. Er soll den Serben an Toyota vermittelt haben, weil er offenbar von der Seriösität des Besitzers einer Firma für Militärtechnologie überzeugt ist. Stefanovich hat Geld und die Basis.

Eine Delegation von Toyota bestätigte bei einem Besuch der Firma von Stefanovich, dass dort die technische Grundlage vorhanden sei, mittelfristig ein Formel 1-Team zu stationieren. In den ersten beiden Jahren müsste Stefan Grand Prix allerdings auf die Einrichtungen in Köln zurückgreifen. Toyota ist weiterhin bereit sämtliche Zeichnungen am nächstjährigen TF110, die Motoren und einen Teil des Personals bereitzustellen. Die Autos könnten also in Köln gebaut werden.

Stefanovich müsste sich neu um einen Startplatz bewerben

Der Deal sieht offenbar so aus: Stefanovich müsste nur für die Motoren bezahlen. Doch selbst wenn der Mann vom Balkan den Toyota-Nachlass übernimmt, ergibt sich daraus kein Automatismus, dass er auch den Startplatz des japanischen Automobilherstellers bekommt. Stefanovich muss sich hinten anstellen und neu bewerben. Da ist Peter Sauber einen Schritt weiter.
 
Es könnte trotzdem für beide ein Happy End geben. Offenbar fürchten sowohl die FIA als auch Ecclestone, dass von den neuen Teams Lotus, VirginF1, Campos Meta und USF1 noch ein oder zwei in letzter Minute abspringen. Das serbische Projekt scheint finanziell besser ausgestattet zu sein, als das der anderen Neubewerber.

Kobayashi als Fahrer?
 
Ein möglicher Kandidat für ein Cockpit ist Kamui Kobayashi. Der Überraschungsmann der letzten beiden Rennen wird von Ex-Toyota-Sponsor Panasonic unterstützt. Allerdings nicht in dem Ausmaß, wie es in einigen Medien kolportiert wurde. Japanischen Quellen zufolge beträgt die Mitgift höchstens drei Millionen Euro.

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