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Startplatz von Toyota

Toyota gibt Startplatz zurück - Sauber hofft

Timo Glock Foto: Toyota 55 Bilder

Toyota hat seinen Formel-1-Startplatz für die Saison 2010 zurückgegeben. Das erklärte ein Toyota-Sprecher am Donnerstag (3.12.). Er bestätigte damit entsprechende Medienberichte. Vor allem beim BMW-Nachfolge-Team Sauber dürfte die Nachricht die Hoffnung auf einen Platz steigern.

03.12.2009

Ein Sprecher des Rennstalls hatte schon zu Wochenbeginn erklärt, dass man zuversichtlich sei, "bald" den 13. Startplatz bestätigt zu bekommen.

Während für Toyota die Lichter ausgehen, will Sauber 2010 für alten Glanz sorgen. In der offiziellen Startliste für die nächste Saison war das Team zwar nicht genannt worden. Doch nachdem Peter Sauber sich mit Rückzieher BMW auf eine Übernahme einigen konnte, stehen die Ampeln praktisch auf Grün. Als einer der zwei Fahrer wird der Deutsche Nick Heidfeld gehandelt. "Ich begrüße es, dass Peter Sauber mit BMW eine Einigung erzielen konnte. Ich denke, Peter ist die beste Lösung für das Team", sagte der 167-malige Grand-Prix-Teilnehmer jüngst der dpa. Heidfeld war schon zu einstigen Sauber-Zeiten für den Schweizer gefahren und hatte auch die Ära BMW-Sauber mitbestritten und gestaltet.

Sauber muss auf die Freigabe der FIA warten
 
Sauber muss nun auf das Okay des Automobil-Weltverbandes FIA warten. Für Toyota gilt noch, die Verpflichtungen durch die Unterzeichnung des Concorde Agreements zu klären. Die Japaner hatten sich eigentlich bis einschließlich 2012 zur Formel 1 bekannt, dann aber doch eine Vollbremsung hingelegt.
 
Seit der Bekanntgabe des Rückzugs rankten sich auch Verkaufs-Spekulationen um das in Köln-Marsdorf beheimatete Team. Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic bekundete sein Interesse. Zum Verkauf sollen mittlerweile das für 2010 gefertigte Chassis sowie weiteres Equipment stehen. Angeblich soll auch der japanische Pilot Kamui Kobayashi zum Paket gehört haben.

Toyota muss die Verpflichtungen des Concorde Agreements klären

Die FIA selbst hatte auf der Startliste für 2010 in einer Fußnote vermerkt, dass sich der japanische Autobauer durch die Unterzeichnung des sogenannten Concorde Agreements verpflichtet habe, ein Team zu stellen. Eine Bekanntgabe zu diesem Thema werde zu gegebener Zeit erfolgen, hatte es geheißen. Auf der Homepage des Magazins "autosport" wurde ein Toyota-Sprecher zitiert, wonach man in Gesprächen mit Formel-1-Geschäftsführer Bernie Ecclestone sei und nach einer Lösung im Sinne aller Parteien suche.

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