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Startplatzstrafe für Hamilton beim GP China

Mercedes muss Getriebe wechseln

Mercedes - GP China - Shanghai - Donnerstag - 14.4.2016 Foto: ams 73 Bilder

Lewis Hamilton klebt das Pech an den Stiefeln. Nach zwei verpatzten Starts wird der Weltmeister beim GP China bestenfalls vom sechsten Startplatz aus ins Rennen gehen. Mercedes tauscht das Getriebe im Auto mit der Startnummer 44. Möglicherweise ein Folgeschaden der Bottas-Kollision.

14.04.2016 Michael Schmidt

Es läuft nicht für Lewis Hamilton in dieser Saison. In Melbourne kehrte der Weltmeister als Sechster aus der ersten Runde zurück. In Bahrain sogar nur als Siebter. Beide Male warf ihn ein schlechter Start zurück. In Bahrain kam noch die Kollision mit Valtteri Bottas dazu. Und die ist möglicherweise daran schuld, dass Hamilton auch beim GP China nicht in der ersten Runde in Führung gehen wird.

Lager im Differential beschädigt

Der Titelverteidiger startet bestenfalls von Platz 6. Mercedes wechselt das Getriebe im Auto mit der Startnummer 44. Ein Check der Kraftübertragung nach dem GP Bahrain ergab, dass im Differential ein Lager beschädigt ist. "Es kann noch 600 Kilometer halten, aber auch nur 100 Kilometer. Das Risiko, es drin zu lassen ist zu groß", verriet ein Mercedes-Ingenieur. Das Schadensbild ist ungewöhnlich. Deshalb schließen die Techniker von Mercedes nicht aus, dass der Schlag, den Bottas dem Auto in der Startrunde versetzt hat, das betreffende Teil vorgeschädigt hat.

Als Hamilton mit dem Risiko eines möglichen Ausfalls konfrontiert wurde, stimmte er dem Getriebewechsel und damit der Strafe zu, fünf Startplätze zurückzugehen. Für Mercedes war es wichtig, den Getriebetausch so früh wie möglich anzumelden. Sollten für die Startaufstellung mehrere Strafen relevant sein, ist immer der am besten dran, der sein Problem als erster bei der FIA angemeldet hat.

Deshalb verzichtet Mercedes auch darauf, das angeschlagene Getriebe in den freien Trainingssitzungen am Freitag auszuprobieren und erst dann eine Entscheidung zu treffen. Lieber gleich wechseln und kein Risiko eingehen. Die 200 Kilometer extra am Freitag spielen für moderne Kraftübertragungen keine Rolle. Sie sind dafür gebaut, locker sechs GP-Wochenenden zu überleben.

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